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Traum und Wirklichkeit : Das habe ich über mein Unterbewusstsein gelernt

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Volontärin · HTL Villach Netzwerk- und Medientechnik
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26.03.2026
4 Min.

Träume können total verrückt, verstörend oder einfach nur faszinierend sein. Seit ich meine Träume aufschreibe und versuche zu deuten, merke ich, wie viel sie über mich aussagen – über Ängste, Wünsche und Gefühle, die ich im Alltag manchmal gar nicht richtig wahrnehme. Manche lassen mich staunen, andere nachdenken, und ein paar haben mich sogar richtig überrascht.

Erst als anfing meine Träume aufzuschreiben, lernte ich sie wirklich zu verarbeiten (Foto: Shutterstock)


Noch bevor ich wirklich wach bin, hängt das Gefühl des Traums an mir wie Nebel. Mein Herz schlägt schneller als sonst, und für einen Moment weiß ich nicht genau, wo ich bin. Mein Blick wandert durch mein Zimmer, alles wirkt gleichzeitig vertraut und fremd. Dann kommt das Bild zurück.

Mein Hund steht vor mir. Ganz ruhig. Er schaut mich an, so wie er es immer tut , vertraut, ohne Angst. Und ich weiß im Traum genau, was gleich passiert. Ich will es nicht. Ich merke diesen Widerstand in mir, dieses klare Gefühl, dass es falsch ist. Aber ich halte die Waffe trotzdem in der Hand.

Ich drücke ab. Der Moment danach ist still. Zu still. Und noch im Traum trifft mich die Frage: Warum habe ich das getan?

Was habe ich da gerade geträumt?

Als ich jetzt im Bett liege, ist genau dieses Gefühl noch da. Schwer, unangenehm, kaum auszuhalten. Und ich merke, wie ich hoffe, dass es einfach nur ein Traum war, obwohl ich genau weiß, dass es so ist.

Manchmal wache ich auf und denke mir einfach nur: Was war das bitte für ein Traum? So richtig skurril, unlogisch und trotzdem irgendwie intensiv. Ich glaube, das kennt wirklich jeder. Man träumt etwas total Verrücktes und hat keine Ahnung, wie das eigene Gehirn auf so etwas kommt.

Wenn Träume sich zu echt anfühlen

Früher habe ich meine Träume ehrlich gesagt schnell wieder vergessen oder einfach ignoriert. Aber seit ein paar Wochen hat sich das verändert. Ich habe angefangen, meine Träume aufzuschreiben und ein bisschen zu deuten. Einfach aus Neugier , und weil ich gemerkt habe, dass da oft mehr dahintersteckt, als man denkt.

Manche Träume sind einfach nur lustig oder komplett random. Szenen wechseln plötzlich, Orte machen keinen Sinn, Menschen tauchen auf und verschwinden wieder. Und trotzdem gibt es diese anderen Träume. Die, die hängenbleiben. Nicht wegen dem, was passiert, sondern wegen dem Gefühl, das sie hinterlassen.

Zwischen Zufall und Bedeutung

Besonders verwundert war ich aber nach einem ganz bestimmten Traum. Ich habe etwas geträumt, das an genau diesem Tag wirklich passiert ist. Nicht eins zu eins, sondern eher wie eine Metapher. Im Traum war alles anders dargestellt, verzerrt, fast wie durch einen Filter, aber die Situation dahinter war im echten Leben plötzlich da.

Und das Krasse daran ist: Ich konnte es vorher eigentlich gar nicht wissen.

Das hat mich länger beschäftigt, als ich erwartet hätte. Nicht, weil ich plötzlich an Vorhersagen glaube, sondern weil es mir gezeigt hat, wie mein Kopf Dinge verarbeitet. Vielleicht schneller, vielleicht unbewusster, als ich es im Alltag überhaupt merke.

Der Traum mit meinem Hund

Der Traum mit meinem Hund war anders. Nicht nur, weil er so extrem war, sondern weil er sich so falsch angefühlt hat. Selbst im Traum war da dieser Widerstand in mir. Dieses klare Gefühl: Das bist nicht du. Und trotzdem passiert es.

Als ich aufgewacht bin, war ich richtig schockiert von mir selbst. Dieses Bild ging nicht weg. Es war nicht einfach nur ein Traum, den man abschüttelt, es hat sich eher angefühlt wie ein Echo, das noch eine Weile nachhallt.

Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr habe ich mich gefragt, ob dahinter vielleicht etwas anderes steckt. Ich werde nämlich bald für eine Zeit ins Ausland gehen und muss meinen Hund zurücklassen. Vielleicht war dieser Traum also gar nicht so grausam, wie er zuerst wirkt, sondern eher ein Zeichen dafür, dass ich innerlich versuche, loszulassen.

Nicht, weil ich es will , sondern weil ich weiß, dass eine Veränderung bevorsteht.

Was Träume über uns erzählen

Seit solchen Momenten interessieren mich Träume noch mehr. Ich frage mich oft: Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Warum tauchen bestimmte Menschen oder Situationen immer wieder auf? Und kann man aus Träumen wirklich etwas über sich selbst lernen? Ich glaube schon.

Für mich sind Träume wie ein Spiegel. Manchmal verzerrt, manchmal schwer zu verstehen, aber trotzdem ehrlich. Sie zeigen Seiten von mir, die ich im Alltag vielleicht verdränge oder gar nicht so bewusst wahrnehme. Und auch wenn nicht jeder Traum eine tiefere Bedeutung haben muss, finde ich es spannend, sich damit zu beschäftigen. Vielleicht steckt hinter dem Chaos im Kopf ja doch mehr, als man denkt.



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