Ich stehe gerade in einem Geschäft und halte eine neue Hose in der Hand. Sie gefällt mir richtig gut und ich würde sie am liebsten sofort kaufen. Doch dann höre ich die Stimme meiner Eltern im Kopf: „Brauchst du diese Hose wirklich, oder willst du sie nur haben?“. Zuhause habe ich eigentlich schon genug Hosen, die ich regelmäßig und gerne trage. Also lege ich die Hose wieder weg.
Wer sparen will, muss geduldig sein
Im Umgang mit Geld sind meine Eltern für mich ein großes Vorbild. Sie haben das perfekte Mittelmaß gefunden: Sie geben genug Geld aus, damit unsere Familie gut leben kann, achten aber gleichzeitig immer darauf, auch etwas zurückzulegen.
Besonders vorbildhaft finde ich, wie sie ihren Kindern den Umgang mit Geld beigebracht haben. Alles Notwendige wurde uns bezahlt, aber schnell haben wir gelernt, wenn wir etwas Besonderes haben wollen, müssen wir darauf selbst sparen. Ich habe dadurch nicht nur gelernt, den Wert des Geldes zu verstehen, sondern ich habe auch gelernt, geduldig zu sein.
Bewusstes Kaufen ist nicht nur gut für den Geldbeutel
Gerade beim Thema Kleidung merke ich, wie sehr mich das geprägt hat. Durch Social Media habe ich oft das Gefühl, dass man ständig neue Sachen braucht und dass alle anderen viel mehr besitzen. Aber meine Eltern zeigen mir immer wieder, dass das nicht stimmt.
Es reicht völlig, ein paar gute Kleidungsstücke zu haben, die man wirklich gerne trägt, anstatt immer wieder Neues zu kaufen. Das ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch besser für den eigenen Geldbeutel.
Sparen ist eine Investition in die Zukunft
Durch meine finanziellen Vorbilder, meine Eltern, lerne ich, mein Geld nicht immer sofort auszugeben und nicht jeden Wunsch direkt zu erfüllen. Ich versuche also, genauso wie meine Eltern, zu sparen, um mir meine Wünsche in Zukunft zu ermöglichen.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld bedeutet, sowohl an die Gegenwart als auch an die Zukunft zu denken, und genau das versuche ich von meinen Eltern zu übernehmen.
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