Beim Lernen fängt alles gut an,
das Heft liegt offen, nah dran.
Der Stift ist da, der Wille auch,
doch plötzlich fehlt der Fokus auch.
Das Handy leuchtet, Musik beginnt,
ein Fenster offen, die Zeit verrinnt.
Ein kurzer Blick, nur ganz, ganz klein,
schon passt kein einziger Satz mehr rein.
Die Gedanken wandern viel zu weit,
statt Lernen kommt Verträumtheit.
Aus einer Minute werden gleich drei,
und die Konzentration ist vorbei.
Der Stoff liegt still auf weißem Blatt,
während der Kopf schon Fernweh hat.
Mal hier, mal dort, nie ganz dabei,
die Pause zieht den Lernplan entzwei.
Doch irgendwann kommt doch der Punkt,
an dem der Kopf wieder Hoffnung funkt.
Dann wird aus Chaos langsam Klarheit,
aus Müdigkeit ein Stück mehr Sicherheit.
Auch wenn Ablenkung oft stärker scheint,
ist nicht gleich jeder Lerntag verneint.
Denn selbst nach einem schweren Start
kommt Wissen doch auf seine Art.
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