Was Volleyball mir über Gesundheit beigebracht hat

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Volontärin · BRG Kufstein
17.02.2026
2 Min.

Viele denken, Jugendliche müssten sich noch keine Sorgen um Gesundheit machen. Ich sehe das anders. Volleyball zeigt mir, wie wichtig es ist, Körper und Kopf zusammen zu trainieren – nicht nur für das Spiel, sondern für meine Zukunft.

 

Sport hält Körper und Seele gesund. (Foto: marcellomigliosi1956/pixabay)

Wenn ich auf dem Volleyballfeld stehe, vergesse ich für einen Moment alles andere. Das Geräusch des Balls, der Aufschlag, das gemeinsame Jubeln mit meinen Mitspielerinnen. In diesen Momenten zählt nur das Spiel. Schulstress, Prüfungen oder Alltagsprobleme rücken in den Hintergrund. Ich merke jedes Mal, wie gut mir diese Bewegung tut: Mein Kopf wird frei, mein Körper fühlt sich stark an, und ich gehe mit neuer Energie nach Hause. Volleyball ist für mich nicht nur Sport, sondern ein Ausgleich, körperlich und mental.

Genau dort habe ich verstanden, dass Gesundheit mehr bedeutet, als nur nicht krank zu sein. Gesundheit heißt für mich, Energie zu haben, klar denken zu können und mich in meinem Körper wohlzufühlen.

Kleine Dinge können mehr bewirken als große

Ich spüre sofort einen Unterschied, wenn ich zu wenig schlafe: Ich bin unkonzentriert und schneller gereizt. Wenn ich dagegen regelmäßig trainiere und bewusst esse, fühle ich mich stärker und selbstbewusster. Oft sind es kleine Entscheidungen, die viel verändern – zum Beispiel 20 Minuten früher schlafen zu gehen oder ein gesundes Mittagessen in die Schule mitzunehmen.

Viele sagen, in jungen Jahren müsse man sich um Gesundheit noch keine Sorgen machen. Der Körper verzeiht vieles, und später könne man immer noch beginnen, darauf zu achten. Doch warum sollten wir nicht jetzt schon an unsere Zukunft denken? Für mich ist ein gesunder Lebensstil keine Belastung, sondern eine Investition in mich selbst.

Jetzt beginnen statt später

Ich versuche bewusst, heute schon das Beste für meine Zukunft zu tun. Gesunde Ernährung, regelmäßiges Training und ausreichend Schlaf sind für mich keine Einschränkung, sondern eine Entscheidung für mein eigenes Wohlbefinden. Viele Jugendliche fühlen sich unverwundbar, weil negative Folgen oft erst später sichtbar werden. Doch Prävention beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt jetzt. Jede Gewohnheit, die wir heute entwickeln, begleitet uns in unsere Zukunft.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die medizinische Universität Wien.

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