Ich sitze an meinem Schreibtisch und starre auf meine Aufgaben. Eigentlich weiß ich, was ich machen sollte, aber ich fang einfach nicht an. Mein Handy leuchtet auf, neben mir liegt ein Heft, und in meinem Kopf ist einfach nur Chaos. Ich denke an alles gleichzeitig und am Ende mache ich gar nichts. In solchen Momenten merke ich: Ich bin gestresst.
Wenn ich gestresst bin, werde ich unruhig und kann mich schlecht konzentrieren. Mein Kopf fühlt sich voll an. Ich fange etwas an und höre direkt wieder auf, weil mir schon das Nächste einfällt. Außerdem bin ich schneller genervt, auch von kleinen Sachen.
Was bei mir Stress auslöst
Stress bekomme ich meistens, wenn sich viele Aufgaben ansammeln. Vor allem, wenn ich Sachen lange aufschiebe und dann alles auf einmal kommt. Dann schaue ich auf meine Liste und denke mir nur: Das ist viel zu viel.
Zeitdruck macht es bei mir noch schlimmer. Wenn ich weiß, dass ich nicht mehr viel Zeit habe, setze ich mich selbst unter Druck. Manchmal sind es auch meine eigenen Erwartungen, weil ich alles gut machen will.
Was ich dann mache
Früher habe ich einfach weitergemacht, auch wenn es mir schlecht ging. Das hat aber nicht wirklich geholfen.
Jetzt versuche ich manchmal, kurz stehen zu bleiben. Ich setze mich hin und mache einfach ein paar Minuten nichts. Ich atme ruhig ein und aus. Das hilft mir, ein bisschen runterzukommen, auch wenn es nicht immer sofort klappt. Danach schreibe ich oft auf, was ich alles machen muss. Dann habe ich es nicht mehr nur im Kopf. Ich kann besser sehen, was wichtig ist und Schritt für Schritt anfangen.
Dinge, die mir helfen
Wenn ich merke, dass mir alles zu viel wird, gehe ich manchmal einfach raus. Ein kurzer Spaziergang hilft mir echt, den Kopf frei zu bekommen.
Auch Musik hilft mir. Ich höre dann eher ruhige Musik und konzentriere mich darauf. Das lenkt mich ab und beruhigt mich ein bisschen. Manchmal rede ich auch mit Freunden oder Familie. Es tut gut, das einfach auszusprechen. Danach fühlt sich alles oft nicht mehr ganz so schlimm an.
Früher habe ich alles in mich reingefressen. Ich habe nicht wirklich darüber geredet und wollte einfach funktionieren. Aber das hat es nur schlimmer gemacht. Jetzt versuche ich, mehr auf mich zu achten und mir Pausen zu nehmen. Das klappt nicht immer, aber es hilft mir im Alltag. Ich bin dadurch nicht mehr ganz so schnell überfordert.
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