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Zu viel Training ist auch nicht gut

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Volontär · HtbluVA Villach
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14.07.2026
2 Min.

Vergangene Woche ist mir etwas aufgefallen, womit ich nicht gerechnet habe. Ich dachte, dass mehr Training auch mehr Fortschritt bringt. Am Ende hat mir mein Körper aber gezeigt, dass das nicht immer stimmt.

Regelmäßiges Training ist wichtig – doch ausreichende Erholung ist entscheidend für Muskelaufbau und langfristige Fortschritte. (Foto: Leon Tillian-Köck)

Seit einigen Monaten gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, weil ich Muskeln aufbauen und stärker werden möchte. Normalerweise trainiere ich die klassischen Muskelgruppen wie Brust, Rücken, Beine, Schultern und Arme. Bis vor Kurzem war ich fast fünfmal pro Woche trainieren. Ich war sehr motiviert und wollte möglichst schnell Fortschritte machen. Deshalb habe ich kaum Ruhetage eingelegt und sogar trainiert, obwohl ich noch Muskelkater hatte. Ich dachte, solange ich mich nicht komplett schlecht fühle, wird das schon passen.

Die Rechnung kam später

Nach ein paar Tagen habe ich gemerkt, dass ich ständig müde war. Schon beim Aufwärmen hatte ich weniger Energie als sonst und die Gewichte, die ich normalerweise schaffe, haben sich plötzlich viel schwerer angefühlt. Trotzdem bin ich weiter ins Fitnessstudio gegangen, weil ich dachte, das wäre nur eine kurze Phase. Wenige Tage später bin ich krank geworden. Im Nachhinein glaube ich, dass das daran lag, dass ich nicht auf meinen Körper gehört habe. Ich habe ihm keine Pause gegönnt und trotz Müdigkeit und Muskelkater weiter trainiert.

Was ich daraus gelernt habe

Erst als ich krank geworden bin, habe ich verstanden, wie wichtig Erholung für den Körper ist. Ich wollte möglichst schnell Muskeln aufbauen und habe geglaubt, dass mehr Training automatisch bessere Ergebnisse bringt. Für mich war aber genau das Gegenteil der Fall. Wahrscheinlich hätte ich mit regelmäßigen Ruhetagen sogar mehr Fortschritte gemacht.

Seitdem habe ich meinen Trainingsplan geändert und trainiere nur noch dreimal pro Woche statt fünfmal. An den anderen Tagen erhole ich mich bewusst, damit sich meine Muskeln regenerieren können. Heute weiß ich, dass Fortschritt im Fitnessstudio nicht nur davon abhängt, wie hart man trainiert, sondern auch davon, ob man seinem Körper genügend Zeit zur Erholung gibt. Diese Erfahrung musste ich leider erst selbst machen, nachdem ich krank geworden bin.



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