Was sind meine drei wichtigsten Ziele im Leben?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir diese Frage lange nicht wirklich gestellt. Irgendwie lebe ich oft einfach in den Tag hinein: Schule, Freunde, Hobbys, Stress, Pause, und wieder von vorne. Aber wenn ich kurz innehalte und wirklich nachdenke, merke ich: Ich habe Ziele, die mir wichtig sind, auch wenn ich sie nicht immer laut ausspreche.
1. Glücklich und mit mir selbst im Reinen sein
Mein erstes Ziel ist, glücklich zu sein und mit mir selbst im Reinen zu sein. Damit meine ich nicht dieses perfekte „alles ist immer super“-Glück, sondern eher ein echtes, ruhiges Gefühl. Tage, an denen ich mich wohlfühle, lachen kann und mich nicht ständig frage, ob ich etwas falsch mache.
Mir ist auch wichtig, mich selbst anzunehmen, mit meinen Stärken, aber auch mit meinen Fehlern. Ich will nicht ständig mit mir selbst im Streit sein oder mich mit anderen vergleichen, sondern lernen, freundlicher mit mir selbst umzugehen.
2. Etwas zurückgeben und anderen helfen
Mein zweites Ziel ist, anderen Menschen und der Welt etwas zurückzugeben. Ich merke, dass es mir gut tut, gebraucht zu werden oder jemandem zu helfen. Das kann im Kleinen anfangen: jemandem in der Schule bei einer Aufgabe helfen, ein Gespräch anbieten oder aufmerksam sein, wenn es jemandem nicht gut geht.
Ich kann mir auch vorstellen, später etwas zu machen, das über den Alltag hinausgeht und wirklich einen Unterschied macht. Für mich fühlt sich ein Ziel dann besonders sinnvoll an, wenn es nicht nur mir selbst, sondern auch anderen etwas bringt.
3. Neugierig bleiben und meinen eigenen Weg gehen
Mein drittes Ziel ist, neugierig zu bleiben und meinen eigenen Weg zu finden. Ich will nicht einfach nur funktionieren oder etwas tun, weil es eben so erwartet wird. Ich möchte Dinge ausprobieren, Fragen stellen und mich auch auf neue, unsichere Wege einlassen.
Ich glaube, genau darin liegt für mich Spannung und Wachstum: mich immer wieder neu kennenzulernen und herauszufinden, was wirklich zu mir passt.
Als ich ein paar Mitschüler*innen gefragt habe, kamen sehr unterschiedliche, aber auch ähnliche Antworten. Eine Freundin meinte zum Beispiel, sie möchte einfach zufrieden sein, egal ob alles perfekt läuft oder nicht. Ein Mitschüler sagte, er wünsche sich einen Beruf, der sich sinnvoll anfühlt und nicht nur Geld bringt. Und jemand aus meiner Klasse meinte, dass Familie und echte Freunde das Wichtigste seien, weil ohne sie alles andere an Bedeutung verliert.
Irgendwie hat mich das überrascht, aber auch beruhigt. Denn obwohl die Antworten unterschiedlich klingen, geht es oft um ähnliche Dinge: Zufriedenheit, Menschen, die einem wichtig sind, und ein Leben, das sich sinnvoll anfühlt.
Vielleicht sind unsere Ziele gar nicht so verschieden. Vielleicht geht es am Ende für uns alle darum, ein Leben zu führen, das sich echt anfühlt, nicht perfekt, aber richtig.
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