Wo lauern die Gefahren der digitalen Welt?

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28.11.2025
2 Min.

Sind wir wirklich zu viel am Handy, und was ist das Gefährliche daran? In seinem Vortrag machte ein Experte Eltern darauf aufmerksam, wie soziale Medien und digitale Glücksspiele auf Kinder und Jugendliche wirken.

Was bekommen unsere Eltern erzählt, wenn sie einen Vortrag über die digitale Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen besuchen? (Foto: Paul Burchhart)

Am 11. November kam der Psychotherapeut, Medienpädagoge und Supervisor Lukas Wagner bereits zum zweiten Mal extra aus der Steiermark nach Kärnten. In einem Saal der HAK hielt er einen von vielen Eltern besuchten Vortrag über die Mediennutzung von Kindern. „Unsere Kinder in der digitalen Welt“ stand auf den Plakaten im Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt.

Der Vortrag selbst fand statt, um Eltern zu helfen, Gefahren im Internet zu erkennen und sie über Möglichkeiten zu informieren, wie sie ihre Kinder in der digitalen Welt schützen können. Nachdem der Elternverein ein paar Worte gesagt hatte, legte Lukas Wagner los, und in den folgenden eineinhalb Stunden wurden die Eltern auf einige wichtige Probleme aufmerksam gemacht.

Social Media erst ab 18

Besonders interessant war, was digitale Medien mit Jugendlichen machen. Vor allem Social Media sollte eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Da aber immer mehr Kinder davon abhängig werden, fällt es ihnen schwer, damit aufzuhören. Wir merken deutlich, dass wir uns eine Welt ohne digitale Medien kaum mehr vorstellen können – und nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm.

Der Durchschnitt der täglichen Handyzeit von 10- bis 11-Jährigen beträgt etwa fünf Stunden, davon rund vier Stunden Social-Media-Nutzung. Die Frage ist: Woher kommt die Zeit für diese lange Bildschirmdauer? Die Antworten sind klar: Kinder, die viel am Handy sind, schlafen weniger und sind weniger draußen. Außerdem treffen sie sich nicht mehr so häufig mit Freunden oder besuchen Vereine. Genau hier sollten Eltern ihren Kindern helfen, Aktivitäten außerhalb der digitalen Welt zu finden.

Nicht die Handys selbst sind schuld

Festgehalten wurde auch, dass nicht die Handys selbst, sondern Social Media und süchtig machende Spiele die Hauptprobleme verursachen. All das und noch vieles mehr wurde im Vortrag diskutiert.

Eltern berichteten danach, sie seien nun motivierter und möchten in Zukunft viele der Tipps umsetzen. Sie fanden den Vortrag interessant und würden ihn weiterempfehlen.








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