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Wo der Sommer nie zu Ende geht

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Volontär · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
22.09.2026
2 Min.

Seit ich ein kleines Kind bin, führt für mich kein Weg an ihm vorbei: der Familypark in St. Margarethen. Ein persönlicher Blick auf Österreichs größten Freizeitpark und warum er auch nach all den Jahren nichts von seinem Reiz verloren hat.

Der Familypark in St. Margarethen - ein Ort, den ich seit meiner Kindheit immer wieder besuche. (Foto: Privat)

Es gibt einen Ort im Burgenland, an dem ich schon war, seit ich ein kleines Kind bin: den Familypark in St. Margarethen. Während andere Lieblingsorte mit den Jahren an Glanz verlieren, ist er für mich über die Zeit nur größer geworden, im wörtlichen Sinn, denn kaum ein Besuch verging, ohne dass irgendwo eine neue Attraktion dazugekommen war.

Auf 145.000 Quadratmetern, eingebettet ins Ruster Hügelland unweit des Neusiedler Sees, verteilen sich vier Themenwelten mit mehr als 30 Fahrattraktionen. Meine ersten Erinnerungen an den Park drehen sich nicht um Achterbahnen, sondern um die Entenparade und die Traktorbahn, Fahrgeschäfte, die mir damals riesig vorkamen und die es bis heute gibt. Genau darin liegt für mich der eigentliche Reiz des Parks: Er ist mitgewachsen, ohne das zu verlieren, was ihn schon vor Jahrzehnten ausgemacht hat.

Neue Attraktionen und alte Erinnerungen

Zur Saison 2026 hat der Familypark mit Rotonda eine neue Hauptattraktion eröffnet: Auf einer riesigen, sich drehenden Scheibe geht es wellenförmig auf und ab, eingebettet in eine Weinbau-Kulisse, die deutlich macht, wie sehr sich der Park inzwischen selbst weiterentwickelt. Direkt daneben wartet mit dem Wilden Winzer ein sanfteres Fahrgeschäft für jüngere Kinder, jene Art von Attraktion, an der ich mich selbst als Kind zum ersten Mal an eine Achterbahn herangetastet habe.

Was den Park für mich besonders macht, ist genau dieser Wechsel zwischen ruhigen und aufregenden Bereichen. In der Erlebnisburg warten Ballonkarussell und Adlerflug, im Stellarium geht es auf eine Fahrt in luftiger Höhe. An der Edelsteinmine habe ich als Kind stundenlang im Wild-West-Stil nach Steinen gesucht, während meine Eltern in der Nähe eine der vielen schattigen Sitzgelegenheiten fanden. Diese Mischung aus Action für die einen und Verschnaufpausen für die anderen ist es, die einen ganzen Tag dort nie lang werden lässt.

Ein Freizeitpark für mehrere Generationen

Dass der Familypark bis heute so beliebt ist, zeigt sich auch außerhalb persönlicher Erinnerungen: Beim Familien Award 2026 belegte er sowohl in der Gesamtwertung als auch beim Spaßfaktor den ersten Platz. Für mich bestätigt das etwas, das ich schon lange weiß, dass dieser Ort weit über eine einmalige Kindheitserinnerung hinausgeht und auch heute noch genau das bietet, wofür ich ihn als Kind geliebt habe.

Gerade deshalb würde ich mir wünschen, dass mehr Menschen den Familypark nicht nur als eine von vielen Freizeitpark-Optionen in Österreich sehen, sondern als das, was er für viele burgenländische Familien längst ist: ein fester Bestandteil des Aufwachsens, an den man noch Jahrzehnte später mit den eigenen Kindern zurückkehrt.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch den Burgenland Tourismus.

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