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WM unter Verdacht: Österreich, Ägypten und den Niederlanden von der FIFA benachteiligt

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Volontär · BRG Oeverseegasse
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15.07.2026
2 Min.

War diese WM wirklich fair? Nach den Spielen von Österreich, Ägypten und den Niederlanden werfen viele Fans der FIFA vor, Argentinien bevorzugt zu haben. Strittige Elfmeter, Handspiele und Schiedsrichterentscheidungen sorgten weltweit für hitzige Diskussionen. Beweise für eine gezielte Bevorzugung gibt es zwar nicht, doch die Debatte wurde durch zahlreiche kontroverse Szenen immer größer.

Argentiniens Superstar Lionel Messi: Haben die Finalisten nicht nur das Glück der Tüchtigen sondern auch die Schiedsrichter auf ihrer Seite? (Foto: Shutterstock)

Schon nach dem Spiel gegen Österreich machten viele Fans ihrem Ärger Luft. In den sozialen Medien wurde kritisiert, dass mehrere Zweikämpfe unterschiedlich bewertet wurden und Argentinien aus Sicht vieler Anhänger von einigen Entscheidungen profitierte.

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Mark Clattenburg sagte einmal über große Turniere: „Jede Entscheidung wird heute aus jedem Winkel analysiert. Das erhöht den Druck auf die Schiedsrichter enorm.“ Viele österreichische Fans waren dennoch überzeugt, dass wichtige Szenen gegen ihre Mannschaft ausgelegt wurden.

Ägypten: Elfmeter-Diskussionen sorgen für Wut

Auch nach dem Spiel gegen Argentinien gegen Ägypten wurde heftig diskutiert. Besonders einige Strafraumszenen sorgten für Unverständnis. Viele Fans waren der Meinung, dass Ägypten mindestens einen Elfmeter hätte bekommen müssen. Der FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina wies die Vorwürfe entschieden zurück. „Niemand kann behaupten, dass FIFA-Schiedsrichter von irgendjemandem beeinflusst werden können – nicht einmal vom FIFA-Präsidenten", sagte er. Trotzdem rissen die Diskussionen nach dem Spiel nicht ab.

Niederlande: Das Messi-Handspiel sorgt für Schlagzeilen

Besonders das Viertelfinale gegen die Niederlande wurde weltweit diskutiert. Lionel Messi spielte den Ball in einer Szene mit der Hand, um einen Angriff zu unterbrechen. Es gab Freistoß für die Niederlande, eine Gelbe Karte erhielt Messi jedoch nicht.

In den sozialen Medien fragten sich viele Fans, ob ein anderer Spieler in derselben Situation verwarnt worden wäre. Der ehemalige Premier-League-Schiedsrichter Keith Hackett erklärte später: „Die Regelauslegung muss für jeden Spieler gleich sein – unabhängig vom Namen.“

Reaktionen aus Argentinien

Die Vorwürfe wurden mit jedem Spiel lauter. Argentinien-Trainer Lionel Scaloni reagierte darauf deutlich. „Die Leute wollen nicht, dass wir gewinnen.“ Auch Lionel Messi selbst äußerte sich mehrfach dazu, dass er die Kritik für übertrieben halte und seine Mannschaft sich den Erfolg auf dem Platz verdient habe.

Die FIFA weist alle Vorwürfe zurück

Die FIFA betonte mehrfach, dass alle Schiedsrichter unabhängig entscheiden und regelmäßig überprüft werden. Laut FIFA gebe es keinerlei Einfluss auf Entscheidungen zugunsten einer bestimmten Mannschaft. Dennoch blieb die Diskussion bestehen. Gerade in den sozialen Medien wurden einzelne Szenen millionenfach angesehen und kontrovers kommentiert.

Nach dem England-Spiel

Auch nach dem Halbfinale gegen England gab es erneut Diskussionen über einzelne Entscheidungen des Schiedsrichters. Während einige Fans die Leistung des Schiedsrichterteams verteidigten, sahen andere erneut strittige Szenen zugunsten Argentiniens. Offizielle Stellen wiesen jedoch auch nach diesem Spiel jede Form einer Bevorzugung zurück.

Meine Meinung

Die Spiele gegen Österreich, Ägypten, die Niederlande und England haben eine der größten Schiedsrichter-Debatten der letzten Jahre ausgelöst. Viele Fans glauben, Argentinien habe von mehreren Entscheidungen profitiert. Die FIFA und ihre Schiedsrichter weisen diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück. Fest steht: Die Diskussion über Fairness, VAR und Schiedsrichter wird den Fußball noch lange begleiten.



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