„Wir hatten keine Handys und somit mehr Interaktion mit unseren Mitschülerinnen und -schülern"“

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Volontärin · Joseph Haydn-Realgymnasium
27.05.2026
3 Min.

Viele Schülerinnen und Schüler können sich ihre Lehrerinnen und Lehrer kaum als Jugendliche vorstellen. Doch wie waren sie selbst in der Schule? Um das herauszufinden, habe ich meine Deutschprofessorin Frau Gülnur Türkan interviewt. Dabei sprachen wir über ihre Schulzeit, die Unterschiede zu heute und darüber, welche Rolle Künstliche Intelligenz im Unterricht spielen sollte.

Deutschprofessorin Türkan sprach im Interview über ihre Schulzeit, die Veränderungen im Schulalltag und ihre kritische Sicht auf Künstliche Intelligenz. (Foto: Homepage)

Wie waren Lehrerinnen eigentlich selbst in der Schule? Waren sie immer fleißig, hatten sie Lieblingsfächer oder mussten sie genauso viel lernen wie wir heute? Um das herauszufinden, habe ich meine Deutschprofessorin Frau Gülnur Türkan interviewt. Dabei sprachen wir über ihre Schulzeit, die Unterschiede zu heute und die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Unterricht.

Wie würden Sie sich als Schülerin beschreiben?

Ich war eine ehrgeizige, bemühte und organisierte Schülerin. Organisation und Vollständigkeit meiner Unterlagen waren mir immer sehr wichtig. Nur so konnte ich mich gut auf meine Schularbeiten und Prüfungen vorbereiten.

Waren Sie eher die brave Schülerin oder auch mal frech?

Ich war eher die brave Schülerin.

Gab es ein Fach, bei dem Sie fast verzweifelt sind?

Ja, Englisch.

Haben Sie früher für Tests viel gelernt oder eher spontan?

Das kam immer auf das Fach an. Es gab Fächer, für die ich nicht so viel lernen musste und dann wiederum Fächer, die intensive Vorbereitung verlangt haben.

Was ist heute an Schülerinnen und Schülern anders als früher?

Schülerinnen und Schüler sind heute fauler und uninteressierter. Sie verstehen teilweise den Sinn der Schule nicht und wollen am liebsten wenig bis gar nichts für die Schule tun.

Denken Sie, dass Handys und Social Media das Lernen schwieriger machen?

Eigentlich sollte es den Alltag erleichtern. Man kann Sachen viel schneller nachschauen und erspart sich viel Zeit. Leider wird es aber nicht reflektiert angewendet.

Wie stehen Sie zu KI wie ChatGPT – eher Hilfe oder Gefahr für Schüler?

KI ist eindeutig eine Gefahr für Schülerinnen und Schüler, weil sie das Denken übernimmt.

Hätten Sie KI während Ihrer Schulzeit genutzt?

Das kann ich leider nicht beantworten. Ich weiß es nicht.

Würden Sie lieber heute oder früher Schülerin sein?

Ich würde gerne in meiner damaligen Zeit bleiben. Ich habe die Zeit als Schülerin sehr genossen und habe stets positive Erinnerungen.

Was war früher in der Schule besser als heute?

Kein Handy, somit mehr Interaktion mit den Schulkolleginnen.

Welchen Rat würden Sie heutigen Schülerinnen und Schülern mitgeben?

Schüler sollten neugierig bleiben, aktiv Fragen stellen und Verantwortung für ihren eigenen Lernweg übernehmen. Schüler sollten lernen, selbstständig zu denken und Aufgaben nicht ausschließlich mithilfe von KI-Tools zu lösen.

Was sollten Schülerinnen und Schüler heute mehr schätzen?

Sie sollten die vielfältigen Bildungs- und Unterstützungsangebote schätzen, die ihnen Chancen für ihre Zukunft eröffnen.

Zum Schluss kann ich sagen, dass ich das Interview mit meiner Deutschprofessorin Türkan sehr interessant fand. Es war spannend zu erfahren, wie sie ihre Schulzeit erlebt hat und wie sie die Schule von früher mit der heutigen vergleicht. Besonders ihre Meinung zur Künstlichen Intelligenz hat mich zum Nachdenken gebracht. In vielen Hinsichten hat sie meiner Meinung nach recht. Ich merke auch bei mir selbst, dass ich seit der zunehmenden Nutzung von KI manchmal fauler geworden bin. Oft ist es verlockend, sich Antworten oder Lösungen schnell geben zu lassen, anstatt selbst länger darüber nachzudenken. Deshalb finde ich ihren Rat, eigenständig zu denken und Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen, sehr wichtig. Das Interview hat mir gezeigt, dass moderne Hilfsmittel zwar nützlich sein können, man aber trotzdem nicht vergessen sollte, selbst zu lernen und sich mit den Themen auseinanderzusetzen.








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