KI-optimiert

Wir dürfen der KI nicht vertrauen. Ohne Mitdenken geht es nicht.

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Volontärin · Kärntner Tourismusschule
01.12.2025
2 Min.

In den letzten Monaten habe ich viel mit Künstlicher Intelligenz gearbeitet, vor allem mit ChatGPT. Dabei habe ich gemerkt, wie hilfreich solche Systeme sein können, aber auch, wo ihre Grenzen liegen.

 

Gehirn einschalten hilft, sonst sind wir der KI ausgeliefert. (Foto: JuliusH/pixabay)

ChatGPT ist unter uns Schülern längst bekannt, und auch ich nutze es ziemlich häufig. Wenn ich eine Aufgabe gerade nicht selbst lösen möchte oder einfach schnell eine Idee brauche, liefert mir ChatGPT meist innerhalb von Sekunden eine Antwort. Doch dabei habe ich auch festgestellt, dass es klare Nachteile gibt: ChatGPT macht Fehler und kennt nicht immer alle Antworten auf meine Fragen.

Ist es also eine wirklich vertrauenswürdige Quelle? Ich würde sagen: eher nicht.

Vor- und Nachteile von ChatGPT

Einerseits finde ich ChatGPT unglaublich praktisch, weil es mich bei vielen Aufgaben unterstützen kann. Andererseits macht es erstaunlich oft Fehler, besonders bei Schulaufgaben oder spezifischen Rechenwegen.

Deshalb glaube ich auch nicht, dass Künstliche Intelligenz uns irgendwann komplett die Arbeit abnehmen wird. Ohne Menschen, die sie mit Informationen füttern und ihre Ergebnisse überprüfen, kann sie schließlich nicht viel ausrichten.

Trotzdem nutze ich ChatGPT gerne, zum Beispiel um Texte zusammenzufassen oder mir eine erste Struktur für Präsentationen erstellen zu lassen. Gerade wenn ich nicht weiß, wie ich anfangen soll, hilft mir ein kurzer Vorschlag sehr. Manchmal lasse ich mir auch Informationen recherchieren, einfach weil es schneller geht als selbst zu suchen.

Meine eigenen Nutzungserfahrungen mit ChatGPT

Mit der Zeit habe ich gelernt, die Antworten nicht einfach zu übernehmen. Besonders wichtig ist für mich, die angegebenen Quellen zu überprüfen und zu hinterfragen, ob die Informationen überhaupt stimmen.

Bei Aufgabenblättern oder Arbeitsaufträgen aus dem Unterricht kontrolliere ich die Vorschläge von ChatGPT immer doppelt, denn hier passieren besonders häufig Fehler, zum Beispiel bei Rechenwegen oder Fachbegriffen.

Insgesamt nutze ich Künstliche Intelligenz ziemlich oft in meinem Alltag. Aber ich tue das immer mit dem Bewusstsein, dass nicht alles korrekt ist und ich selbst Verantwortung für das Ergebnis trage. Für mich steht fest: KI wird uns nicht ersetzen können, aber sie kann vieles erleichtern, so wie ein zusätzliches Werkzeug, das mir Zeit spart und neue Ideen liefert.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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