Leise senkt sich weiße Zeit
über Wald und Felder weit,
legt in jedes karge Astwerk
ihr kristallnes Wunderwerk.
Kalter Atem, still die Welt,
nur ein Funken, der noch fällt:
eine Flocke, weich und sacht,
schwebt hinab in tiefer Nacht.
Unter Dächer dunkler Höhn
kann man warmes Feuer sehn,
das mit goldenem Geflimmer
bricht das frühe Abendschimmer.
Und im Schweigen, weich und klar,
fühlt man, wie es früher war
als der Winter, still und rein,
nur zum Staunen lud uns ein.
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