Das Restaurant Kulu in der Wiener Favoritenstraße ist derzeit geschlossen. Ist nur ein Jahr nach dem Start schon wieder Schluss mit dem Betrieb, der auf zwei Stockwerken türkische Spezialitäten serviert?
Baustelle direkt vor dem Lokal
Yildirim hat sich mit seinem Döner-Laden Ferhat Döner einen Namen weit über die Grenzen des Landes hinaus gemacht. Sein Döner gilt als der beste der Stadt und er hegt Expansionspläne mit dem Konzept. Mit dem Kulu, dessen Namensgeber ein türkisches Fleischbrot mit viel Paprika, Zwiebel und Tomaten ist, hat er jetzt aber weniger Glück.
Direkt davor baut die Stadt derzeit die Favoritenstraße um. Es handelt sich um Instandsetzungs- und Umgestaltungsarbeiten in der Fußgängerzone. "Klimafit" soll die Straße dabei auch gleich werden. Zuständig ist die MA 28. „Das Restaurant ist nicht dauerhaft zu, nur bis die Baustelle weg ist“, zerstreut Promi-Wirt Ferhat Yildirim in einem Telefonat mit campus a college Gerüchte, das Kulu sei bereits Geschichte.
Laut der Stadt laufen die Straßenbauarbeiten dort noch bis zum 15. November. Was Yildirim zu bezweifeln scheint. Laut Mitarbeitern hat er Personal gekündigt oder in sein Döner-Restaurant übernommen. „Keiner weiß, wie lange die Baustelle noch da ist, nicht einmal die Bauarbeiter wissen das. Es sollte schon längst fertig sein“, ärgert sich Yildirim gegenüber uns von campus a college. Einer Wiedereröffnung soll der Personalabbau aber nicht im Weg stehen. „Wir müssen uns dafür neue Mitarbeiter suchen“, sagte er.
Bekannt für türkische Grillgerichte
Neben Etli Ekmek standen unter anderem Köfte, Adana, Urfa sowie verschiedene Hähnchen- und Lammspieße auf der Speisekarte des Kulu. Ein Grillteller kostete ungefähr 20 Euro. Kein Zweifel, dass Erfolgs-Gastronom und Workoholic Yildirim es schafft, diese Krise zu überwinden.
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