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Wie wir den Sommer überleben!

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Volontärin · BRG Oeverseegasse
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26.07.2026
3 Min.

Sommerferien in Österreich bedeuten eigentlich Freiheit und Badespaß. Doch bei über 35 Grad wird das eigene Zimmer schnell zur Sauna und das Freibad zur Challenge. Wie wir cool bleiben und warum die Hitze auch Verantwortung bedeutet.

Heiße Tage werden zur Herausforderung (Foto: Hitzewelle in Österreich )

Der Sommer ist für die meisten Menschen die schönste Zeit des Jahres. Er bringt Urlaub, entspannte Stunden am See und viel Freizeit an der frischen Luft. Doch in den letzten Jahren zeigt die warme Jahreszeit in Österreich immer öfter ihre gefährliche Seite. Phasen mit extremen Temperaturen von über 35 Grad sind keine Seltenheit mehr, sondern gehören mittlerweile zum festen Sommerprogramm.

Diese dauerhafte Hitze ist weit mehr als nur ein unangenehmes Gefühl. Sie wird immer mehr zu einer ernsthaften Belastung für die Gesundheit – vor allem für ältere Menschen, kleine Kinder und Personen, die bereits mit gesundheitlichen Problemen kämpfen.

Schutz vor der Hitze

Die wichtigste Maßnahme bei extremen Temperaturen ist das richtige Trinken. Man sollte über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Liter Wasser trinken – und zwar am besten regelmäßig. Auch das Essen macht einen Unterschied: Schwere und fettige Mahlzeiten belasten den Kreislauf bei Hitze extrem. Wenn man tagsüber in die Sonne muss, helfen eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und lockere, helle Kleidung aus Baumwolle, damit die Luft gut durchziehen kann.

 Wohnung besser abkühlen

Wenn es draußen über 35 Grad heiß wird, muss man das eigene Zimmer richtig schützen. Tagsüber lässt man die Hitze am besten gar nicht erst rein. Erst am späten Abend oder ganz früh am Morgen, wenn es draußen endlich abkühlt, macht man die Fenster weit auf. Am besten öffnet man mehrere Fenster gleichzeitig, damit die kalte Luft richtig durch die Wohnung zieht. So bleibt das Zimmer auch ohne Klimaanlage erträglich.

 Kinder und Tiere niemals im Auto lassen!

Ein Auto heizt sich in der prallen Sonne innerhalb kürzester Zeit extrem stark auf. Ein Spalt im Fenster oder ein Schattenplatz helfen überhaupt nicht. Die Temperaturen im Innenraum steigen so schnell an, dass die Situation in kürzester Zeit außer Kontrolle geraten kann. Für kleine Kinder und Tiere wird das sofort lebensgefährlich, weil ihr Körper die extreme Hitze nicht aushalten kann. Deshalb gilt ohne Ausnahme: Lasst Kinder und Haustiere niemals allein im Auto zurück – auch nicht für einen kurzen Moment!

 Gemeinsam gegen die Folgen des Klimawandels

Die zunehmenden Hitzewellen zeigen, dass der Klimawandel immer stärker spürbar wird. Mehr Grünflächen, Bäume in Städten und ein bewusster Umgang mit Energie können helfen, die Auswirkungen zu verringern.

Besonders wichtig ist die gegenseitige Hilfe: Ein kurzer Anruf bei älteren Nachbarn oder Unterstützung für Menschen , die alleine leben, kann an heißen Tagen einen großen Unterschied machen.

Fazit

Hitzewellen werden in Zukunft häufiger auftreten. Deshalb sollten wir aufeinander achten, genug Wasser trinken und ältere Menschen sowie Kinder besonders schützen.

Auch die Politik ist gefordert. Städte sollten mehr Bäume pflanzen, Parks und Grünflächen ausbauen sowie Dächer und Fassaden begrünen. Zusätzlich könnten mehr Trinkbrunnen, schattige Plätze und helle Straßenbeläge geschaffen werden, damit sich die Städte im Sommer weniger stark aufheizen. So wird die nächste Hitzewelle für alle Menschen erträglicher und unsere Städte bleiben lebenswerter.

So können wir die Folgen der Hitze gemeinsam besser bewältigen










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