Politik Österreich Meinung

Wie Social Media klassische Medien mit Fake News herausfordern

Kein Profil-Bild gefunden.
Volontärin · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
29.08.2025
1 Min.

Die Politik hat die Social Media erreicht. Die Unterhaltungsmedien sind voll mit politischen Botschaften. Social Media sind omnipräsent . Das zeigen auch die Zahlen. Laut Statista nehmen die Nutzerzahlen weltweit jährlich zu. Während 2012 rund eineinhalb Milliarden Menschen auf Social-Media-Plattformen registriert waren, sind es im Jahr 2024 schon um die 5,04 Milliarden. Ein bemerkenswerter Zuwachs. Zuwachs, der sich nur durch die thematische Ausweitung erklären lässt.

Wüste von Fake News
Der Anteil an Fake News nimmt zu. Auch in Bildern. (Foto: Pixabay)

Das schnelle Wachstum der sozialen Medien ist auch der umfangreichen Themenauswahl zuzuschreiben. Das Spektrum wuchs zu ungeahnter Breite. Ein wesentlicher Bringer ist die Politik. Das betrifft nicht die offiziellen und autorisierten Mediendienste, die Reichweite aufbauen, sondern Politik von Privatpersonen. Der Anteil der Falschinformation ist vermutlich hoch.

Falschinformation auf SnapChat und Co

Eine Umfrage der Bitkom Research hat gezeigt, das rund die Hälfte der User:innen politische Inhalte über Social Media konsumiert. Das Medium strotzt nur so von politischen Beiträgen. Politiker selbst nehmen an diesem Wettbewerb teil. Sie bemühen sich so um die Sympathie der jungen Zielgruppen. Dies ist aus der Sicht der Politiker keine schlechte Idee. Mehr als drei Viertel der 16-19-Jährigen informieren sich auf Social Media über Politik.

Einfach geschrieben oder seriös?

Die Nutzer und Nutzerinnen freuen sich über die Posts auf Social Media, da sie oft verständlicher formuliert sind als offizielle Artikel. Allerdings ist Vorsicht angebracht. Das Risiko, Falschinformationen oder Propaganda zu konsumieren, ist groß. Als Userin muss ich mich entscheiden: Schenke ich mein Vertrauen einem unbekannten User in einfacher Sprache oder vertraue ich dem seriösen Anspruch der renommierten Mediendienste?

Dir gefällt der Artikel?

campus a college-Preis für Schüler*innenjournalismus Melde dich an um abzustimmen.

Kommentare