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Wie Pflanzen, Tiere und sogar Städte kommunizieren und wie das die Welt verändern kann

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Volontär · BRG Oeverseegasse
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29.05.2026
1 Min.

Forscher entdecken weltweit immer mehr Hinweise darauf, dass Pflanzen, Tiere und sogar Städte auf unsichtbare Weise miteinander kommunizieren. Neue Sensoren zeigen, dass Bäume vor Trockenheit warnen, Wale ihre Routen wegen Unterwasserlärm ändern und moderne Großstädte nachts messbare „digitale Herzschläge“ erzeugen. Diese Erkenntnisse verändern nicht nur die Wissenschaft, sondern auch unseren Blick auf die Zukunft des Lebens auf der Erde.

Wale verändern ihre Route, wenn es ihnen zu laut wird. (Foto: Shutterstock)

In einem Wald in Finnland installierten Wissenschaftler winzige Sensoren an mehreren hundert Bäumen. Die Geräte sollten ursprünglich nur Feuchtigkeit messen, doch nach einigen Monaten fiel den Forschern etwas Unerwartetes auf: Kurz bevor ein Sturm aufzog, veränderten die Bäume gleichzeitig ihre elektrische Aktivität. Die Daten deuteten darauf hin, dass Pflanzen Umweltveränderungen früher wahrnehmen als moderne Wetterstationen.

Lärmempfindliche Buckelwale

Zur gleichen Zeit untersuchten Meeresbiologen im Pazifik das Verhalten von Buckelwalen. Mithilfe neuer Satellitentechnik entdeckten sie, dass die Tiere ihre Wanderrouten verändern, sobald der Geräuschpegel durch Schiffe steigt. Manche Gruppen wichen sogar hunderte Kilometer aus, um ruhigere Regionen zu finden.

Sprechende Städte

Auch Städte senden inzwischen messbare Signale aus. In Tokio analysierten Forscher Stromverbrauch, Mobilfunkdaten und Verkehr in Echtzeit. Das Ergebnis: Jede Metropole besitzt einen einzigartigen digitalen Rhythmus, der sich ähnlich wie ein menschlicher Herzschlag verändert. Experten glauben, dass solche Systeme künftig Naturkatastrophen, Stromausfälle oder Verkehrschaos Stunden vorher erkennen könnten.




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