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Jeden Tag ein bisschen was und "active recall": Die simple Formel für erfolgreiches lernen

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07.12.2025
2 Min.

Lernen kostet Zeit, und die kann während der Schularbeitenphase knapp werden. Oft hören wir von verschiedenen Lernmethoden und worauf man achten sollte, um das möglichst viel aus seiner Zeit herauszuholen. Hier sind zwei einfache Regeln, die meiner Meinung nach immer funktionieren.

"Active recall" heißt: den Stoff nicht einfach immer wieder lesen, sondern ihn selbst wiedergeben, schriftlich oder mündlich. (Foto: StockSnap)

Stell dir vor, du musst für einen Vokabel-Check-up lernen. Es werden 70 Wörter abgefragt. Du hast zwei Optionen. Entweder du entscheidest dich dafür, am Tag vor der Überprüfung anzufangen zu lernen. Du wirst an diesem Tag wenig Freizeit haben, du wirst sehr gestresst sein und im Endeffekt eine schlechte Note schreiben. Die andere Option ist es, du fängst eine Woche früher an und lernst täglich zehn Wörter. Zehn Wörter werden dich nicht so viel Zeit kosten, also wirst du neben Vokabeln lernen noch genug Zeit für andere Sachen haben. Zusätzlich sparst du dir Stress und schreibst somit im Endeffekt eine bessere Note.

Das Gleiche gilt auch für Tests und Schularbeiten. Mein Mitschüler Leon fängt im Schnitt fünf Tage vor einem Test an zu lernen. Dabei lernt er circa 90 Minuten am Tag. 90 Minuten am Tag sind machbar, während siebeneinhalb Stunden, also fünfmal 90 Minuten, an einem Tag schwieriger umzusetzen wären.

Mehr Fokus, weniger Ablenkung

Du weißt ganz genau, bald steht eine schwierige Schularbeit an und es wäre schlau jetzt anzufangen zu lernen, aber der Ruf deines Handys, deines Bettes oder doch deines Computers lässt dich nicht.

Um sich beim Lernen nicht ablenken zu lassen, setzt sich Leon in die Bibliothek. Dort spart er sich die Ablenkungen durch seinen Computer, der ihn zum Spielen verführen will. In einem Ort, in dem die meisten anderen auch konzentriert arbeiten, fehlt oft die Ablenkung.

Active Recall

Es gibt verschiedene Arten, effektiv zu lernen. Ich persönlich empfinde, dass ich mit einer Strategie namens: „active recall“, am schnellsten lernen kann.

Viele lernen, indem sie sich den Stoff mehrmals durchlesen. Das erweckt oft den Anschein, etwas sei sehr einfach beziehungsweise man könnte es schon. Beim Active Recall ist es wichtig, aktiv auf das Gelernte zuzugreifen. Ich mache das, indem ich versuche, den Lerninhalt zu erklären. Dabei schreibe ich die Erklärung auf einen Zettel. Danach vergleiche ich den Zettel und korrigiere, ob ich nichts vergessen habe.

Fazit

Lernen funktioniert am besten, wenn man früh anfängt und in Ruhe mit wenig Ablenkung arbeitet. In meinen Augen kann man am besten lernen, indem man das Wissen aktiv aus seinem Gedächtnis abruft.




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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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