Die KI erleichtert meinen Alltag. Aber vertrauen kann ich ihr nicht

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03.12.2025
2 Min.

Die Welt der Technologie verändert sich rasant und eröffnet faszinierende Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren undenkbar waren. Doch nicht alles an ihr ist gut.

Die KI birgt Gefahren, aber auch ungeahnte Möglichkeiten. (Foto: pixabay/Alexandra_Koch)

Vor ein paar Jahren saßen wir noch stundenlang über unseren Unterlagen, suchten mühsam nach den richtigen Worten für Aufsätze oder Referate und durchforsteten Bibliotheken und Internetquellen, um die passenden Informationen zu finden. Dieses aufwendige „Müssen“ hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Grund dafür ist die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und speziell von Chatbots wie ChatGPT, die das Lernen und Arbeiten, besonders für Schüler und Studierende deutlich erleichtern können.

Dank dieser neuen Technologien reichen heute oft schon ein paar Stichwörter, um einen zusammenhängenden Text zu generieren oder relevante Quellen zu finden. Die Reaktionen auf diese Entwicklung sind gespalten: Manche Menschen sind begeistert von den Möglichkeiten, andere befürchten, dass wir dadurch das selbstständige Denken verlernen. Beide Perspektiven haben ihre Berechtigung, doch entscheidend ist, wie und wofür man KI einsetzt.

Ich nutze ChatGPT und Perplexity

Ich selbst nutze seit etwa zwei Jahren KI, hauptsächlich ChatGPT und Perplexity. Für mich dienen diese Tools vor allem als Unterstützung, etwa beim Umformulieren von Texten, bei der Erklärung von Begriffen oder beim Finden alternativer Formulierungen. Gerade in meiner aktuellen Phase, in der ich an meiner Diplomarbeit schreibe, spart mir das sehr viel Zeit und macht die Arbeit deutlich effizienter.

Trotz der vielen Vorteile ist mir aufgefallen, dass wir KI nicht blind vertrauen sollten. Manche Informationen sind ungenau oder schlicht falsch, und wir müssen die Ergebnisse stets überprüfen und kritisch hinterfragen. KI kann also ein mächtiges Hilfsmittel sein, aber die Verantwortung für die Inhalte bleibt beim Nutzer.

Insgesamt habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht. Die Tools erleichtern den Alltag, unterstützen beim kreativen Schreiben, und ermöglichen schnelleres Lernen. Gleichzeitig erinnert mich die Arbeit mit KI daran, dass menschliches Urteilsvermögen und eigenständiges Denken nach wie vor unverzichtbar sind.





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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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