Wie ich herausfand, dass auch wir Jugendlichen beim Klimaschutz etwas bewegen können

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02.12.2025
1 Min.

Mir wurde schon oft gesagt, dass wir alles schaffen können, wenn wir es wirklich wollen. Trotzdem fühlte ich mich lange viel zu unbedeutend, um beim Klimaschutz tatsächlich etwas bewirken zu können. Erst nach und nach habe ich entdeckt, dass auch kleine Entscheidungen einen Unterschied machen, und dass unser Engagement mehr zählt, als wir denken.

Klimaschutz beginnt nicht mit großen Gesten, sondern mit dem Mut zu kleinen Schritten. Das habe ich vrstanden. (Foto: Shutterstock)

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, in dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, komplett machtlos zu sein. In der Schule sprachen wir über den Klimawandel, über schmelzende Gletscher und brennende Wälder. Während die Bilder über die Leinwand flimmerten, dachte ich nur: Was kann ich alleine schon tun? Ich war überzeugt, dass meine Entscheidungen im Alltag viel zu klein seien, um irgendetwas zu verändern.

Doch ein paar Wochen später änderte sich etwas. Unsere Klasse organisierte eine Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit. Anfangs war ich skeptisch, aber dann lernte ich, wie viel Einfluss wir tatsächlich haben. In einer Gruppe bauten wir alte Fahrräder wieder auf und spendeten sie weiter. Ich merkte, wie gut es sich anfühlt, aktiv zu werden. Plötzlich war Klimaschutz nicht mehr nur ein riesiges, abstraktes Problem – es wurde zu etwas, das ich direkt mitgestalten konnte.

Kleine Dinge ändern

Zu Hause fing ich an, kleine Dinge zu ändern: weniger Fleisch essen, öfter mit dem Rad fahren, bewusster konsumieren. Es war nicht perfekt, aber es war ein Anfang. Klimaschutz beginnt nicht mit großen Gesten, habe ich verstanden, sondern mit dem Mut, die ersten kleinen Schritte zu gehen.




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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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