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Wie du ein Tennisprofi wirst

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Volontär · BRG Kremszeile
11.09.2025
2 Min.

Jahrelanges hartes Training und viel Liebe zum Tennissport sind die besten Voraussetzungen.

Trainiert wird selbst bei glühender Hitze
Der Tennisplatz ist für Profispieler wie ein zweites Zuhause (Foto: pixabay/hansmarkutt)

Ich spiele Tennis seit ich fünf bin. Wir haben neben unserem Haus, direkt im Hof, eine kleine Fläche mit einem Netz, wo mein Vater und ich zu spielen begonnen haben.

Am Tennissport mag ich einfach alles. Es ist schwer, das zu erklären. Tennis ist viel mehr als nur irgendein Sport. Du musst taktisch denken. Du musst wissen, wie und wo du den Ball genau treffen muss, damit dein Schlag gut wird. Die Technik ist dabei entscheidend. Daher ist es wichtig, einen guten Trainer zu haben. Vor allem, wenn du eine Profi-Karriere einschlagen willst.

Willst du ein Profi werden, wirst du hart trainieren müssen. Daran führt kein Weg vorbei. Fünfmal in der Woche solltest du trainieren, zwei Stunden davon spielst du Tennis, eine Stunde hast du Übungen, um deine Kondition zu verbessern.

Training und Technik sind nicht alles

Willst du ein Spitzenspieler werden, wirst du eine andere Kindheit haben als die meisten anderen Kinder. Denn gute SpielerInnen trainieren viermal oder fünfmal in der Woche und an den Wochenenden haben sie sogar Turniere. Zeit für Freunde bleibt neben der Schule kaum. Natürlich wollen junge Leute auch nicht auf das Mobiltelefon verzichten. Ich spiele ja auch gern Handy, aber bestimmt weniger als die meisten anderen, die ich kenne. Wenn du also viel trainierst, wirst du auch auf das Handyspielen verzichten müssen. Das ist nicht immer leicht, deshalb musst du den Tennissport lieben.

Ich habe gute Trainer immer wieder gefragt, warum ein bestimmter Tennisspieler den Durchbruch schafft und ein anderer, der genauso viel trainiert, nicht. Sie meinten, ein gutes Training allein und eine perfekte Technik seien nicht alles. Die SpielerInnen müssten Kampfgeist haben und einen festen Willen zu gewinnen. Sie sollten über viel mentale Stärke verfügen, weshalb es durchaus ratsam sei, gelegentlich einen mentalen Coach zu konsultieren.

Ob ich Profispieler werde, weiß ich noch nicht. Das hängt auch davon ab, wie mein Körper mit dem harten Training zurechtkommt. Aber ich liebe diesen Sport und will in jedem Fall weitermachen. Ich glaube daran, dass ich in Österreich ganz vorne dabei sein werde und bin schon jetzt unter den Top 100.


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