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Jeder dritte Jugendliche hat schon mal eine Vape gedampft. Wie gefährlich ist das?

Vapes werden bei jungen Menschen immer beliebter, besonders in der Freizeit. Aromatisierte Liquids und der Eindruck, sie seien weniger schädlich als normale Zigaretten, locken viele zum Ausprobieren. Ein gefährlicher Trend.

Vapes machen süchtig. (Foto: unsplash/Nery Zarate)

Vapes sind bei Jugendlichen beliebt, besonders bei 14- bis 17-Jährigen, wo bereits jeder Dritte schon einmal gedampft hat. Eine Vape ist eine elektronische Zigarette, die ein sogenanntes Liquid verdampft. Das Liquid enthält oft Nikotin, aber auch weitere Stoffe, etwa Aromastoffe. Zwar entsteht bei Vapes kein echter Rauch, doch der Dampf enthält dennoch schädliche Substanzen, die die Lunge und andere Organe schädigen können.

In Österreich haben 19,9 Proeznt der 15-jährigen Buben und 10,9 Prozent der Mädchen in den letzten 30 Tagen E-Zigaretten konsumiert. Aromatisierte Vapes sind besonders gefragt und fördern Nikotinsucht, da sie als Einstiegsdroge dienen. Oft werden sie mit traditionellen Zigaretten kombiniert, wobei Jungen häufiger Dampfen als Mädchen.

Obwohl Lehrkräfte die Jugendlichen selten mit Vapes in der Schule sehen, konsumieren sie diese in der Freizeit gerne. Häufig glauben SchülerInnen, elektronische Zigaretten seien weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten, was wissenschaftlich aber noch nicht geklärt ist.

Welche Gründe stecken hinter diesem Trend, und welche Risiken verbergen sich dahinter?

Jugendliche orientieren sich an Freundinnen, Freunden oder Vorbildern, und Dampfen wird oft als modernes Lifestyle-Produkt wahrgenommen. Die Risiken sind erheblich: Nikotinabhängigkeit kann schnell entstehen, da das Gehirn Jugendlicher besonders empfänglich für Suchtstoffe ist. Zusätzlich enthalten Liquids weitere chemische Stoffe, die Lunge und andere Organe schädigen können.

Besonders das enthaltene Nikotin ist gefährlich. Nikotin ist eine Droge, die das Gehirn beeinflusst, die Konzentration stört und abhängig macht. Bei Jugendlichen, deren Gehirn sich noch entwickelt, kann Nikotin die Entwicklung wichtiger Gehirnregionen beeinträchtigen. Auch wenn viele Jugendliche Vapes für weniger schädlich halten als Zigaretten, können dennoch Probleme auftreten.

Lösungsvorschläge

Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte mehr über die Gefahren von Vapes erfahren. Schulen müssen klare Regeln für den Umgang mit Vapes aufstellen. Eltern können unterstützen, indem sie mit den Kindern über die Risiken sprechen. Wer früh genug Bescheid weiß, kann der Gefahr noch entkommen.





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