Meine Mutter ist mein größtes Vorbild im Umgang mit Geld. Sie arbeitet als Einzige in unserer Familie und sorgt trotzdem dafür, dass uns an nichts Wichtigem fehlt. Wir sind eine Familie mit fünf Mitgliedern, drei Kinder. Hinzu kommt noch ein Hund. Das alles kostet Geld, doch meine Mutter organisiert unser Leben gut.
Wertvolle Lektionen über Geld und Zusammenhalt
Sie sagt oft, es sei nicht nötig, alles zu kaufen, nur weil andere es besitzen. Wichtig sei, dass wir zusammenhalten, nicht dass wir alles besitzen. Diese Sätze sind mir sehr im Kopf geblieben.
Als ich jünger war, hatte ich viele Dinge nicht, die andere Kinder schon hatten. Viele aus meiner Klasse hatten früh Handys, Computer oder Spielkonsolen. Ich hatte das alles nicht. Früher empfand ich manchmal Neid, heute freue ich mich sogar darüber. Ich verbrachte mehr Zeit mit meiner Familie.
Gemeinsame Zeit statt materieller Besitz
Wir gingen fast jeden Tag draußen spazieren. Das war bei uns normal, fast wie eine Pflicht. Am Wochenende unternahmen wir immer etwas gemeinsam.
Dadurch kenne ich viele Orte in meiner Umgebung. Ein Freund von mir kennt nicht einmal viele Plätze in seiner Stadt, obwohl er dort wohnt. Ich wohne weiter weg und kenne trotzdem fast alles, weil wir viel gemeinsam unterwegs waren. Diese Zeit empfand ich als schöner, als nur vor einem Bildschirm zu sitzen.
Finanzielle Verantwortung und kluge Investitionen
Meine Mutter hat mir gezeigt, dass Geld nicht alles ist. Sie spart bewusst und kauft nur Dinge, die wir wirklich brauchen. Gleichzeitig investiert sie klug. Wir besitzen eine Wohnung, die wir vermieten. Außerdem haben wir eine Wohnung am Meer, die manchmal Freunde nutzen. In Peru, wo mein Vater herkommt, gehört uns ein großes Haus, das früher ein Kindergarten war. So investierte meine Mutter in die Zukunft.
Bewusster Umgang mit Taschengeld und Ausgaben
Durch meine Mutter habe ich auch selbst gelernt, besser mit Geld umzugehen. Ich bekomme zum Beispiel weniger Taschengeld als viele andere in meinem Alter. Das ist manchmal nervig, doch es hilft mir, bewusster zu sein.
Ich kaufe oft keine Dinge, die andere sich jeden Tag kaufen, zum Beispiel Snacks in der Schule oder Sachen aus der Kantine. Ich frage mich dann, brauche ich das wirklich? Werde ich es essen oder benutzen? Oder gebe ich nur Geld aus, weil mir langweilig ist?
Nachhaltiges Konsumverhalten für die Zukunft
Oft merke ich, dass ich es nicht brauche. Ich habe Wasser dabei, also muss ich nichts zu trinken kaufen. Ich bin nicht hungrig, also brauche ich keinen Snack. Dieses Nachdenken hilft mir.
Ich glaube, ich werde das auch in Zukunft so machen. Erst überlegen, dann kaufen. Nicht alles sofort ausgeben. So wie meine Mutter es mir gezeigt hat.
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