Seit die Sommerferien begonnen haben, habe ich endlich wieder Zeit. Genau dann passiert etwas, das ich früher eigentlich gar nicht mochte: Ich denke stundenlang nach. Egal ob auf der Couch, in meinem Bett oder manchmal sogar auf dem Boden, sobald es ruhig wird, kreisen meine Gedanken. Oft denke ich nicht einmal über den vergangenen Tag nach, sondern über Erlebnisse, die schon Jahre zurückliegen. Früher fand ich dieses ständige Overthinken eher anstrengend. Heute sehe ich darin etwas Positives.
Aus Gedanken werden Texte
Wenn mir ein Gedanke kommt, den ich spannend finde, greife ich sofort zu meinem iPad und schreibe ihn in meine Notizen. Am nächsten Tag entsteht daraus meistens ein fertiger Artikel. So sind viele meiner Beobachtungsartikel entstanden. Eigentlich fühlen sie sich für mich ein bisschen wie ein Tagebuch an, nur dass ich meine Gedanken mit anderen teile.
„Die Beobachtungsartikel sind die besten.“
Natürlich wollte ich auch wissen, wie andere meine Texte sehen. Eine Freundin liest viele meiner Artikel und sagte einmal zu mir: „Deine normalen Artikel finde ich gut. Aber deine Beobachtungsartikel sind wirklich sensationell.“ Über diesen Satz musste ich lange nachdenken.
Heute glaube ich, dass sie recht hat. Bei diesen Texten geht es mir nicht nur ums Schreiben oder Veröffentlichen. Sie entstehen aus echten Gedanken, die mich beschäftigen. Vielleicht ist genau das mein ungewöhnlichstes Hobby: Aus stundenlangem Nachdenken kleine Beobachtungen zu machen, in denen sich auch andere wiederfinden können.
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