Hattet ihr schon mal das Gefühl, dass jemand früher ein wichtiger Teil eures Lebens war und heute einfach… nicht mehr? Ohne Streit, ohne Abschied, einfach so.
„Wir schreiben morgen“
Es sind oft die kleinen Dinge. Eine Nachricht, auf die wir später antworten wollen. Ein Treffen, das wir verschieben. „Wir sehen uns nächste Woche“, und dann wird nichts daraus. So war es auch bei Lea und Marie. Früher haben sie fast jeden Tag geschrieben, sich alles erzählt. Irgendwann wurden die Abstände größer. Nicht bewusst, nicht geplant. Einfach passiert. Heute haben sie seit Monaten keinen Kontakt mehr.
Wir bemerken es erst, wenn es zu spät ist
Das Komische ist: Während es passiert, fühlt es sich gar nicht wie ein Ende an. Es ist eher ein langsames Wegdriften. Wir denken, die Freundschaft ist noch da, nur gerade pausiert. Bis wir irgendwann merken, dass wir einander nichts mehr zu sagen haben. Oder uns nicht mal mehr melden.
Nähe, die nur noch digital ist
Über Apps wie WhatsApp oder Snapchat sehen wir einander trotzdem noch. Wir schauen Storys, reagieren vielleicht kurz, aber ein echtes Gespräch findet nicht mehr statt. Und irgendwie ersetzt das die echte Nähe, ohne sie wirklich zu sein.
Vielleicht kennt ihr das auch
Dieses kurze Zögern, bevor wir jemandem schreiben, mit dem wir lange keinen Kontakt hatten. Die Frage im Kopf: „Ist es jetzt komisch?“ Und dann lassen wir es doch.
Freundschaften brauchen mehr, als wir denken
Wir gehen oft davon aus, dass echte Freundschaften einfach halten. Egal wie lange wir uns nicht melden. Und manchmal stimmt das auch. Aber manchmal eben nicht.
Nicht jede Freundschaft geht im Streit auseinander. Manche werden einfach leiser, bis sie verschwinden. Und vielleicht ist genau das das Schwierigste daran. Aber vielleicht ist es nie ganz zu spät, sich doch nochmal zu melden.Auch wenn es sich kurz komisch anfühlt.
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