Es ist später Nachmittag, die Aufgaben stapeln sich in meinem Kopf, und ich merke, wie die Unruhe steigt. Alles fühlt sich gleich wichtig an, und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Dann gehe ich im Sommer auf die Terrasse oder im Winter in unsere kleine Leseecke am Fenster, mache mir eine Tasse Tee und setze mich bewusst hin, um einfach abzuschalten.
Ich versuche, an nichts zu denken, einfach im Hier und Jetzt zu sein. Ich schaue nach draußen, spüre die Sonne oder kuschle mich in eine warme Decke, blättere ein paar Seiten in einem Buch, und langsam spüre ich, wie die Anspannung nachlässt.
Wenn alles zu viel wird
In meinem Alltag merke ich schnell, wenn mir alles zu viel wird, ich bin dann unruhig, kann mich nicht mehr richtig konzentrieren und hab das Gefühl, alles gleichzeitig machen zu müssen. Ich muss dann unbedingt schnell "runterkommen".
Was mir dann wirklich hilft, ist mein Lieblingsgetränk und mir bewusst Zeit für mich zu nehmen. Ich setz mich dann irgendwo gemütlich hin und versuche einfach abzuschalten. Manchmal les ich dabei ein Buch, aber manchmal mach ich auch einfach gar nichts und schau nur so vor mich hin. Das klingt vielleicht langweilig, aber genau das tut mir gut.
Ohne Handy entspannen
Ganz wichtig ist für mich auch, dass ich dabei mein Handy nicht benutze. Für mich ist das nämlich eher ein Stressfaktor, weil ich ständig Nachrichten bekommteoder das Gefühl habe, immer erreichbar sein zu müssen. Wenn ich das Handy weglege, fühle ich mich direkt entspannter.
Ich merke, mein Stress wird weniger, wenn ich mir wirklich erlaube, eine Pause zu machen und nicht die ganze Zeit irgendwas „Produktives“ zu tun. Ich geh mit Stress so um, weil ich gemerkt hab, dass ich sonst einfach noch gestresster werde. Diese kleinen Auszeiten helfen mir dann, wieder klarzukommen und danach geht alles irgendwie leichter.
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