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Sechzig Prozent mehr Brände zur Weihnachtszeit

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09.12.2025
1 Min.

In der Vorweihnachtszeit steigt die Zahl der Wohnungsbrände landesweit an. Trockene Kränze, brennende Kerzen und überlastete Lichterketten sorgen für ein erhöhtes Risiko. Die Landesfeuerwehren rufen deshalb zur Vorsicht auf und geben konkrete Sicherheitshinweise.

Die Feuerwehr ist derzeit im Dauereinsatz. (Foto: fish69/pixabay)

Wie Feuerwehren dieser Tage vermelden, komme es in der Weihnachtszeit landesweit immer öfter zu Wohnungsbränden. Gibt es im Jahr österreichweit zwischen 6.000 und 8.000 Bränden, so ereignen sich etwa 60 Prozent davon zwischen November und Jänner.

Trockene Tannenzweige, brennende Kerzen und elektrische Dekorationen sind häufige Auslöser. Besonders Adventskränze und Christbäume können sich binnen Sekunden entzünden, oft reicht eine einzige vergessene Kerze.

Gefahr durch elektrische Dekoration

Neben offenen Flammen bergen auch Lichterketten und Mehrfachsteckdosen ein erhebliches Risiko. Billige Produkte ohne Prüfsiegel überhitzen schneller und können Schmorbrände verursachen. Zuviele Geräte an einer Steckdose erhöhen zusätzlich die Gefahr.

Wichtige Verhaltenstipps

Um Adventbrände zu verhindern rät die Feuerwehr: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen; Adventskränze regelmäßig befeuchten und trockene Zweige entfernen; Lichterketten nur mit geprüften Siegel verwenden; Kerzen ausreichend Abstand zu Deko lassen; Löschmittel wie einen Feuerlöscher griffbereit haben.

Mehr Sicherheit durch Aufmerksamkeit

Viele Adventbrände lassen sich mit wenigen einfachen Maßnahmen verhindern. Die Feuerwehr appeliert an alle Haushalte, in der stimmungsvollen Zeit besonders umsichtig zu sein, damit aus gemütlichem Kerzenschein kein gefährlicher Brand wird.


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