Wenn der Wecker lügt und die Katze Schuld ist. Über die Kunst des Schulschwänzens

Es kann manchmal durchaus der Wecker schuld sein, wenn wir zu spät in die Schule kommen. Oder gar nicht. (Foto: https://pixabay.com/photos/time-clock-alarm-clock-3435879/)

Mal ehrlich: Wir haben alle schon einmal morgens auf den Wecker geschaut, geseufzt und gedacht: „Heute will ich einfach nur im Bett liegen bleiben“. Keine Lust auf Mathe, nicht für den Englisch Test gelernt und draußen regnet es sowieso in Strömen. Da kommt einem schnell die Idee, zu schwänzen. Weil wir ja nicht grundlos dem Unterricht fernbleiben können, muss eine glaubwürdige Ausrede her.

Bei dem Klassiker „Kopfschmerzen“ wird garantiert niemand nachfragen. Auch „der Bus ist nicht gekommen“, hat schon einige beim Zuspätkommen gerettet. Aber um einen guten Eindruck zu machen, sollten wir uns doch eine kreative Ausrede einfallen lassen. Mit Nächstenliebe können wir immer punkten. Wie wärs also mit „Ich musste meinem Opa helfen, da er das Internet gelöscht hat“?

Auch wenn das alles lustig klingt, sollten wir immer bei der Wahrheit bleiben. Bildung ist wichtig und wir sollten unsere Möglichkeiten schätzen. Geht es uns aber nicht gut, ist es okay, einen Tag zu Hause zu bleiben. So wohl bei körperlichen Beschwerden, aber auch bei psychischem Unwohlsein. Wir sollten den Unterricht jedoch nicht grundlos schwänzen, da dies auch einige Nachteile hat. Oft ist das Nachholen des verpassten Lehrstoffes, stressiger als der eigentliche Schultag. Und oft passieren genau an diesen Tagen, an denen man schwänzt, die spannendsten und lustigsten Dinge in der Schule.



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