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Wenn der Blick nie aufs Spielfeld fällt

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24.05.2026
1 Min.

Diese Woche habe ich mehrere Fußballspiele geschaut. Doch vorgestern beim DFB-Pokalfinale zwischen FC Bayern München und VfB Stuttgart ist mir etwas aufgefallen, das irgendwie selbstverständlich wirkt und trotzdem absurd ist.

Wie ist es wohl, nur die Emotionen der Fans und nicht das Spiel zu sehen. (Foto: Shutterstock)

Während zehntausende Fans jede Aktion verfolgten, standen die Securitys direkt am Spielfeldrand, mit dem Rücken zum Spiel. Selbst bei Torchancen, Jubel oder lauten Momenten drehten sie sich nicht um.

90 Minuten ohne Blick aufs Spiel

Die ganze Zeit über schauten sie nicht auf das Finale, sondern ausschließlich auf die Zuschauer. Kein kurzer Blick aufs Feld, keine Ablenkung durch die Partie, nur volle Konzentration auf die Tribüne.

Die seltsame Perspektive

Irgendwie verrückt, sie haben wahrscheinlich die besten Plätze im ganzen Stadion, können das Spiel aber kein einziges Mal wirklich sehen. Während alle emotional mitfiebern, müssen sie die ganze Zeit aufmerksam bleiben und darauf achten, dass nichts passiert.

Je länger ich darüber nachdachte, desto ungewöhnlicher wirkte es. Die Menschen, die dem Spiel am nächsten sind, erleben es am wenigsten.





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