Der Himmel färbt sich sanft in Rot,
die Sonne sinkt ganz leise.
Der Tag legt sich zur Ruhe hin,
auf seine warme Weise.
Die Straßen werden langsam still,
ein Vogel fliegt nach Haus.
Ich atme einmal tief hinein,
und lasse alles raus.
Die Luft riecht noch nach Sommertag,
nach Wärme, Gras und Licht.
Für einen kleinen Augenblick
stört mich die Welt heut nicht.
Die Sterne kommen Stück für Stück,
der Mond schaut vorsichtig her.
Und plötzlich fühlt sich selbst die Nacht
nicht dunkel an, nicht schwer.
Vielleicht ist Frieden dieses Gefühl,
wenn alles langsamer geht.
Wenn draußen sanft der Abend fällt
und drinnen Ruhe entsteht.
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