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Wenn aus Spaß Ernst wird: eine der gefährlichsten Süchte der Welt

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Volontär · HLA Baden
27.11.2025
2 Min.

Es beginnt mit häufigem Spielen mit geringen Einsätzen, den ersten Gewinnen und der Freude darüber. Auch bei jungen Leuten wird Glückspiel immer populärer. Doch was macht diese Sucht so gefährlich?

Auch bei jungen Leuten werden Glückspiele immer populärer. (Foto: Annonceslegales, pixabay)

Book of Ra, Lord of the Ocean und Co., fast jeder kennt sie, doch sie bringen einige Probleme mit sich. Egal ob Slots, Roulette oder Blackjack, viele empfinden einen Besuch im Casino als elegant und lustig, doch ist das wirklich so?

Bei Glückspielen werden Reize im Belohnungssystems des Gehirns gesetzt, diese werden bei einem Gewinn verstärkt. Bei einem Verlust taucht schnell der Gedanke auf, nachzuzahlen, um ihn auszugleichen und vielleicht sogar mit Gewinn nach Hause zu gehen. Doch so leicht geht das leider nicht, sonst wären die Casinos längst pleite. Viele junge Leute verzocken ihre ganzen Ersparnisse, ohne das richtig mitzubekommen, ein riesen Problem. Kurz gesagt, verliert man den Bezug zu Geld.

Was ist Spielsucht?

Die Spielsucht selbst gilt als Krankheit, die Betroffenen selbst meist gar nicht erkennen. Darauf angesprochen, meckern sie zornig zurück, dass das gar nicht wahr sei. Die Sucht hat Folgen, da es um Geld geht und ohne Geld überleben nur schwer möglich ist. Depressionen, Schulden, finanzielle Probleme, Probleme mit Partner, Freunden oder Familie und in schlimmen Fällen sogar Suizidgedanken sind keine Seltenheit.

Was kann ich dagegen tun?

Auch wenn deine Freunde spielen und dich überreden wollen, mitzuspielen, sei so schlau und lass es bleiben. Auch wenn du einmal gewinnen solltest, ist die Chance hoch, dass es danach bergab geht. Falls du aber schon ab und zu spielst, ist es jetzt noch nicht zu spät, aufzuhören, um zu vermeiden, dass du Probleme bekommst.

Solltest du das Gefühl haben, dass du zu oft und zu viel spielst, such dir einen Gesprächspartner zum Beispiel aus deinem engen Freundeskreis oder der Familie, oder wende dich an eine der unzähligen Hilfsprogramme. Es gibt so viele klügere und schönere Dinge, für die man Geld ausgeben kann, und die nicht mit psychischen und finaziellen Problemen in Verbindung stehen.




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