Wenn alles zu viel wird: Wie ich meinen Stress erkenne und wieder runterkomme

Stress gehört für viele zum Alltag. Doch woran merkt man eigentlich, dass es zu viel wird und was hilft wirklich dagegen? Ein persönlicher Einblick in typische Stressmomente und kleine Wege, wieder ruhiger zu werden.

Kurze Pause an der frischen Luft – so kann ich im Alltag wieder runterkommen. (Foto: Pexels)

Manchmal gibt es Tage, an denen einfach alles zusammenkommt. Zum Beispiel, wenn ich in der Schule einen Test habe, noch Hausaufgaben abgeben muss und vielleicht am Nachmittag auch noch einen Termin habe. An solchen Tagen merke ich schnell, wie mich alles überfordert und ich nicht mehr richtig weiß, wo ich anfangen soll.

Wie ich merke, dass ich gestresst bin

Wenn ich gestresst bin, merke ich das oft zuerst körperlich. Mein Kopf fühlt sich voll an, ich kann mich schlechter konzentrieren und werde schneller genervt. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass alles gleichzeitig passiert und ich nicht mehr richtig hinterherkomme. Besonders in solchen stressigen Tagen wird mir alles schnell zu viel.

Was ich in solchen Momenten mache

In stressigen Momenten mache ich oft erst einmal nichts Produktives, sondern scrolle am Handy oder lenke mich ab. Das hilft aber meistens nur kurz und danach fühle ich mich oft noch unruhiger. Besser hilft mir, wenn ich kurz rausgehe, frische Luft schnappe oder mich bewege. Ich gehe dann zum Beispiel eine kleine Runde spazieren, ohne Musik, einfach um meinen Kopf frei zu bekommen.

Was mir wirklich hilft

Wenn ich gestresst bin, hilft mir auch Musik. Oft liege ich dann einfach auf meinem Bett, setze Kopfhörer auf und höre meine Lieblingssongs. In dem Moment kann ich richtig abschalten. Manchmal rede ich auch mit Freunden oder meiner Familie darüber, zum Beispiel über WhatsApp oder persönlich. Danach fühle ich mich meistens erleichtert, weil ich merke, dass ich nicht alles alleine mit mir herumtragen muss.

Kleine Schritte statt Überforderung

Ich merke, mein Stress wird weniger, wenn ich meine Aufgaben aufteile und nicht alles auf einmal machen will. Ich schreibe mir dann auf, was ich alles erledigen muss, und mache Schritt für Schritt weiter. So wirkt alles nicht mehr so schlimm. Auch kurze Pausen helfen mir, auch wenn ich oft das Gefühl habe, eigentlich keine Zeit dafür zu haben.

Was ich über Stress gelernt habe

Ich gehe mit Stress so um, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht alles perfekt schaffen muss. Es ist okay, wenn nicht alles sofort klappt. Mir hilft es, mich daran zu erinnern, dass stressige Phasen auch wieder vorbeigehen. Insgesamt habe ich gelernt, besser auf mich zu achten und kleine Dinge ernst zu nehmen, die mir guttun.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die medizinische Universität Wien.

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