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Wenn das Alltägliche unbezahlbar wird, was dann?

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Volontärin · Kärntner Tourismusschule
08.03.2026
2 Min.

Ein einfacher Einkauf kann plötzlich zeigen, wie teuer selbst die grundlegendsten Dinge im Alltag geworden sind. Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel oder Freizeitaktivitäten, die Preise steigen stetig, und für viele Menschen wird das Leben immer schwieriger bezahlbar.

Alles wird teurer, wie soll das nur weitergehen? (Foto: shutterstock)

Letzte Woche beim Einkaufen ist mir das besonders deutlich geworden: Ich wollte eine Flasche Wasser und ein paar Erdbeeren kaufen. An der Kasse zahlte ich fast 5 Euro, obwohl die Packungen nicht einmal voll gefüllt waren. Weniger Produkt für mehr Geld. Dieses Phänomen betrifft mittlerweile fast alles im Supermarkt.

Steigende Preise machen sich überall bemerkbar: Lebensmittel, Getränke, Urlaub oder Freizeitaktivitäten, Hygieneartikel, kaum etwas bleibt von der Inflation verschont. Für viele Menschen, besonders ältere oder einkommensschwache, wird es immer schwieriger, den Alltag zu bestreiten. Auch Unternehmen spüren die höheren Einkaufskosten, wodurch sich vieles weiter verteuert.

Periodenartikel

Ein besonders wichtiges Beispiel für notwendige Produkte sind Periodenartikel. Frauen brauchen sie jeden Monat und können nicht entscheiden, wie viel sie davon benötigen, manche mehr, manche weniger. Das kann zu hohen Kosten führen, besonders bei durchschnittlichem Einkommen. Zum Glück liegen die Preise inzwischen wieder ungefähr auf dem Niveau von 2022. Dennoch spürt man die Inflation, insbesondere bei teureren Marken.

Wasser

Wasser ist ein weiteres Grundbedürfnis, das erschwinglich sein sollte. Früher gab es Flaschen teilweise für fünfzig Cent, heute fangen die Preise in den meisten Geschäften bei einem Euro an, in manchen sogar bei zwei Euro. Auch in Restaurants kostet Wasser mittlerweile über einen Euro, obwohl es früher oft kostenlos war. Wasser gehört zu den wichtigsten Lebensmitteln und sollte für alle zugänglich sein.

Sprit

Sprit ist ein weiteres Beispiel für steigende Lebenshaltungskosten. Benzin und Diesel kosten teilweise über zwei Euro pro Liter. Hohe Preise führen zwar dazu, dass weniger Autos genutzt werden und die Umwelt geschont wird, gleichzeitig stellen sie für Menschen ohne Alternativen ein großes Problem dar: Wie sollen sie zur Arbeit oder zur Schule kommen, wenn der Sprit so teuer ist?

Die steigenden Preise zeigen deutlich, wie teuer selbst die grundlegendsten Dinge im Alltag geworden sind. Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel oder Sprit, all das sind keine Luxusgüter, sondern Notwendigkeiten. Für viele Menschen, besonders für ältere oder einkommensschwache, wird es immer schwieriger, den Alltag zu bestreiten. Gleichzeitig spüren auch Unternehmen die steigenden Kosten, weshalb sich die Preise weiter erhöhen.

Es wird immer wichtiger, dass Grundbedürfnisse für alle erschwinglich bleiben. Kleine Anpassungen, wie fairere Preise für Wasser oder Periodenartikel, können bereits einen großen Unterschied machen. Inflation und steigende Lebenshaltungskosten sind Herausforderungen, die wir nicht ignorieren dürfen, denn sie betreffen letztlich uns alle.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen

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