Wirtschaft Steiermark Fakten

Geld für Parks, Schwimmbäder und Krankenhäuser. Wieso Steuern so wichtig sind

Profile Image
Volontärin · Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Weiz
17.03.2026
3 Min.

Manche fragen sich, wofür brauchen wir Steuern eigentlich? Gibt es einen Grund wieso Erwachsene Monat für Monat einen großen Anteil ihres Geldes an den Staat bringen müssen? Um diese Fragen geht es hier.

Was gibt es besseres als einen Spaziergang im sonnigen Park? (Foto: Shutterstock)

Ich gehe gerne ins Kino, um mir den neuesten Film anzusehen. Ich liebe hier in Weiz auch den Park nebenan. Hier kann ich mich entspannen und die Natur ansehen. Manchen fällt es zwar nicht sofort auf, aber all dies wurde mit Steuern möglich gemacht.

Wofür sind Steuern?

Als ich ein kleines Kind war, habe ich nie gewusst, wofür Steuern eigentlich gut sind. Ich dachte, es wäre nur eine Art Geld zu verdienen. Jetzt bin ich älter und weiß, dass dies nicht so ist. Ich liebe es, wenn es in meiner Stadt etwas Neues gibt. Deshalb bin ich auch glücklich, dass es Steuern gibt. Ich finde die Idee gut, weil wir so viele tolle Dinge damit finanzieren können die unserer Freizeit, Sicherheit oder Bildung helfen. Jeden Monat werden von den Bürgern des Landes Steuern verlangt. Danach werden sie oft für verschiedene Dinge verwendet. In meinen Leben müssen zum Beispiel meine Eltern Steuern bezahlen.

Spielplatz, Zoo und Schwimmbad: den Steuern sei Dank

Die Infrastruktur und Beschmückung des Landes wird mit Steuern finanziert. Der neue Spielplatz hier, das Schwimmbad dort – alles konnte nur Wirklichkeit werden mit Steuern. In Weiz steht zum Beispiel ein ganzer Park mit Tierzoo. Es gibt dort Blumen, Bänke, kleine Teiche und vieles mehr. Auch Straßen, Brücken, Schienenverkehr, Autobahnen, öffentliche Verkehrsmittel und andere öffentliche Einrichtungen werden mit Steuergeld bezahlt.

Auch wenn ich mal wieder nach Graz oder Wien fahre, werde ich höchstwahrscheinlich eine Autobahn und viele Straßen benutzen. Man kann auch mit dem Zug oder dem Bus fahren. All das wird auch durch Steuern finanziert.

Sozialleistungen und Arbeitsplätze

Steuereinnahmen werden für Sozialleistungen wie Krankengeld, Arbeitslosenunterstützung, Familienbeihilfe und Pensionen verwendet, um finanzielle Unterstützung für Bürger und Bürgerinnen zu bieten. In einem Jahr werden in Österreich rund 64,8 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgezahlt.

Steuern werden auch für die Finanzierung der Staatsausgaben benutzt, wie die Entlohnung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die Ausrüstung von Polizei und Militär, die Bezahlung von Lehrern und Politikern, sowie die Unterstützung von Pensionisten. Im Jahr 2025 wurden mehr als 20 Milliarden Euro für die Bildung verwendet und 16 Milliarden Euro nur für Universitäten.

Auch Krankenhäuser werden durch Steuern finanziert. Im vergangenen Jahr kamen über 20 Milliarden Euro nur für Krankenhäuser zusammen. Falls ich also mal eine schwere Verletzung hätte, wie zum Beispiel ein Knochenbruch, kann ich ins Krankenhaus gehen und „gratis“ behandelt werden. Dank der Krankenversicherung.

Was fällt dir noch ein?

Eine kleine, aber wichtige Einnahmequelle sind die Steuereinnahmen, die für die Verteidigung des Landes verwendet werden. Das Verteidigungsbudget für 2026 wird ungefähr fünf Milliarden Euro betragen.

Es gibt viele Dinge, die von Steuern möglich gemacht werden und mir viel bedeuten. Gäbe es keine Steuern würden ich und viele andere Bürger diese Dinge wirklich vermissen. Auch die Stadt selbst, deren Geschäfte und Beschmückung würden mir fehlen. Deshalb sind uns Steuern sehr wichtig. Dir selbst fallen auch wahrscheinlich ein paar Dinge ein.

Kurz gesagt gibt der Staat Steuern für Pension, Sozialleistungen und Kosten für Infrastruktur, Bildung, Forschung und Umweltschutz aus. Steuern sind ein sehr wichtiger Bestandpunkt in der Wirtschaft. Ohne sie könnte unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen, weshalb es sehr wohl wichtig ist Steuern zu zahlen.


Kammer für Steuerberater*innen Logo

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen

Kommentare