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Diese fünf Eigenschaften sollte eine gute Lehrkraft haben

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05.12.2025
2 Min.

Viele Menschen träumen davon, später einen Beruf als Lehrer in einer Schule auszuüben. Arbeit mit Kindern, die Freude, Neues zu lernen und noch ein Vorteil: Die Ferien. Doch manche Menschen sind einfach nicht dafür gemacht, oder?

Gute Lehrer sind auch gute Menschen. (Foto: Elf-Moondance (Pixabay))


Jeder von uns kennt das Gefühl, etwas nicht sofort zu verstehen oder hinterherzuhinken. In diesen Momenten merken wir, wie wichtig die richtige Unterstützung von Lehrpersonen ist, um motiviert zu bleiben und nicht aufzugeben. Diese Eigenschaften zeichnen gute Lehrkräfte aus.

Geduld

Ohne Geduld wird es sehr schwierig, Kindern, vor allem jüngeren, Neues beizubringen. Sie brauchen oft Zeit, um sich etwas einzuprägen oder um etwas überhaupt zu verstehen. Wenn Lehrpersonen diese Geduld nicht aufbringen, fällt es den Kindern schwer. Sie geraten unter Druck und fühlen sich wertlos, wenn sie etwas nicht sofort begreifen.

Verständnis

Das heißt nicht, dass jede Ausrede für Zuspätkommen oder das Nichtmachen von Hausübungen akzeptiert werden sollte. Aber es ist wichtig, Rücksicht auf Schüler und Schülerinnen zu nehmen, die sich etwas schwerer tun oder in Phasen mit mehreren Schularbeiten und Tests überfordert sind. So können sie sich besser auf eine Sache konzentrieren und geraten weniger schnell in Stress.

Unterstützung

Ebenso entscheidend ist es, Unterstützung anzubieten. Wenn Lehrpersonen merken, dass jemand Schwierigkeiten hat, sollte niemand wegschauen. Auch wenn direkt nicht geholfen werden kann, ist es wichtig, Hilfe zu vermitteln, sei es durch ältere Schüler oder Schülerinnen, Nachhilfe oder Lernkreise, in denen alles noch einmal erklärt wird. Unterstützung betrifft aber nicht nur den schulischen Bereich. Wenn Lehrerinnen und Lehrer merken, dass Schüler und Schülerinnen psychischen Stress oder Probleme zu Hause haben, ist es wichtig, aufmerksam zu sein und Gespräche anzubieten. Oft hilft schon ein offenes Ohr.

Abwechslungsreicher Unterricht

Eintöniger Unterricht und dauernde Vorträge langweilen schnell. Deshalb ist es wichtig, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten, um das Interesse aufrechtzuerhalten. Das bedeutet nicht, jede Stunde Spiele zu spielen, das wäre nicht sinnvoll. Aber es kann hilfreich sein, nach einer Schularbeit etwas aufzulockern oder kleine Aktivitäten einzubauen, die trotzdem zum Unterricht passen, wie ein Quiz oder ein kleines Spiel mit neuen Vokabeln.

Menschlich bleiben

Menschlichkeit ist eng mit Verständnis verbunden, verdient aber einen eigenen Punkt. Schüler und Schülerinnen sind genauso Menschen wie Lehrpersonen – und umgekehrt. Noten sollten niemals definieren, wer jemand ist. Niemand ist eine Maschine, und genau das sollte im Schulalltag berücksichtigt werden. Am Ende zählt das Miteinander und die Fähigkeit, einander zu respektieren und zu unterstützen.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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