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Was unser Essen wirklich mit uns macht

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Volontärin · Hbla - Pitzelstätten
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07.06.2026
3 Min.

„Du bist, was du isst“ klingt erstmal wie ein abgedroschener Spruch aus dem Unterricht. Doch je mehr wir über Ernährung nachdenken, desto klarer wird: Was wir täglich essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Energie, unsere Stimmung und sogar unsere Leistungsfähigkeit.

Wie sehr beeinflusst uns unsere Ernährung? Mehr als die meisten denken. (Foto: KirtiSharma via Pixabay)

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als meine Ernährungslehrerin während des Unterrichts einmal sagte: „Du bist, was du isst“. Dieser Satz klang zuerst bedeutungslos, aber je länger ich darüber nachdachte und je intensiver wir uns mit unserer Ernährung auseinandersetzten, umso mehr merkte ich: Da ist etwas Wahres dran!

Das Zitat stammt ursprünglich vom deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach, der 1850 betonte, dass unsere Ernährung nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele beeinflusst. Schon damals war er klug genug, um zu verstehen, dass Ernährung weit mehr Auswirkungen auf unseren Körper hat, als oft angenommen wird.

Ein Satz, der zum Nachdenken anregt

Es gibt Sprüche, die wir schnell wieder vergessen. Dieser gehört für mich nicht dazu. Nachdem meine Lehrerin ihn im Unterricht erwähnt hatte, begannen wir darüber nachzudenken, wie sehr Essen eigentlich unseren Alltag beeinflusst.

Schließlich essen wir jeden Tag mehrmals. Warum sollte das, was wir unserem Körper zuführen, keinen Einfluss auf unsere Energie, unsere Stimmung oder unsere Leistungsfähigkeit haben? Für mich ergibt dieser Gedanke mittlerweile absolut Sinn.

Wenn Essen Energie gibt

Besonders in stressigen Schulwochen merken wir, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist. Wenn wir ausreichend essen und auf gesunde Lebensmittel achten, fühlen wir uns oft konzentrierter und leistungsfähiger. Wir haben mehr Energie für den Unterricht, für Hausaufgaben und für unsere Freizeit.

Natürlich essen wir auch gerne Süßigkeiten oder Fast Food. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn wir uns jedoch dauerhaft nur von ungesunden Lebensmitteln ernähren, merken wir oft schnell die Folgen: Wir fühlen uns müde, träge, weniger motiviert und sind viel schneller wieder hungrig.

Mehr als nur Nahrung

Für mich beeinflusst Essen nicht nur den Körper, sondern auch die Stimmung. Nach einer ausgewogenen Mahlzeit fühlen wir uns meistens besser als nach einer schnellen Portion Junkfood. Gesunde Ernährung sorgt zwar nicht automatisch für gute Laune, aber sie kann definitiv dazu beitragen, dass wir uns wohler fühlen.

Deshalb glaube ich, dass Ludwig Feuerbach mit seiner Aussage recht hatte. Ernährung ist mehr als nur die Aufnahme von Nahrung. Sie hat Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Lebens.

Gesundheitliche Vorteile

Wissenschaftliche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmte Krebsarten zu senken.

Auch der Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner von der Technischen Universität München betont, dass Ernährung einer der wichtigsten Faktoren für die langfristige Gesundheit ist. Viele Krankheiten könnten durch einen gesunden Lebensstil präventiv verhindert werden.

Die richtige Balance zählt

Trotzdem denke ich nicht, dass wir auf alles Ungesunde verzichten müssen. Essen soll schließlich auch Freude machen. Entscheidend ist für mich die Balance. Niemand muss perfekt essen, aber ein bewusster Umgang mit Ernährung kann viel bewirken. Wer sich ausgewogen ernährt und gleichzeitig auch mal etwas genießt, findet meiner Meinung nach den besten Weg.

Der Satz „Du bist, was du isst“ hat mich durch den Unterricht tatsächlich zum Nachdenken gebracht. Heute würde ich sagen, dass er stimmt. Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Energie, Konzentration und Stimmung.

Deshalb lohnt es sich, darauf zu achten, was auf dem Teller landet. Denn oft merken wir erst dann, wie wichtig Ernährung ist, wenn wir uns durch gutes Essen einfach besser fühlen. Trotzdem dürfen wir uns ab und zu auch etwas Ungesundes gönnen.

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