Wirtschaft Wien Meinung

Was soll wirklich billiger werden? Meine drei Ideen zur Mehrwertsteuersenkung.

Letzte Woche war ich mit meiner Mama einkaufen. Eigentlich wollten wir nur schnell ein paar Sachen holen. Ich bin zum Obstregal gegangen und habe die Erdbeeren gesehen. 4,99 Euro. Für eine kleine Packung! Ich habe zweimal auf das Schild geschaut, weil ich dachte, ich lese falsch. Früher haben sie viel weniger gekostet.

Das Bild zeigt die Grundnahrungsmittel so die Basic Sachen die man immer braucht. (Foto: Google)

Als erstes würde ich Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch und Nudeln günstiger machen. Das sind Sachen, die wirklich jede Familie braucht – egal ob reich oder arm. Wenn diese Produkte weniger Mehrwertsteuer hätten, würde das vor allem Familien mit wenig Geld helfen. Man müsste beim Einkaufen nicht so viel Stress haben und könnte vielleicht auch mal gesünder einkaufen, statt immer nur das Billigste zu nehmen.

Weil keine Frau sich das aussucht

Mein zweites Produkt wären Hygieneartikel für Frauen, also zum Beispiel Binden und Tampons. Ich finde es ehrlich gesagt überraschend, dass so etwas überhaupt besteuert wird wie ein Luxusprodukt. Keine Frau sucht sich aus, dass sie das braucht. Wenn diese Produkte billiger wären, würde das viele Mädchen und Frauen entlasten – auch in meiner Schule gibt es sicher welche, die sich schämen, wenn sie danach fragen müssen.

Weil Bildung unsere Zukunft ist

Als drittes würde ich Schulmaterialien wie Hefte, Stifte und Taschenrechner günstiger machen. Bildung ist wichtig für unsere Zukunft. Wenn Schulmaterial weniger kostet, hätten alle Kinder die gleichen Chancen, egal wie viel Geld ihre Eltern verdienen. Gerade jetzt, wo alles teurer wird, wäre das ein starkes Zeichen.

Ich glaube, eine Mehrwertsteuersenkung bei diesen drei Produkten würde den Alltag vieler Menschen wirklich spürbar verbessern. Es geht nicht um Luxus, sondern um Dinge, die man jeden Tag braucht. Und genau da sollte der Staat meiner Meinung nach ansetzen.





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