Ich erinnere mich noch, als ich als Kind mit meiner Mutter vor dem Regal im Spielzeuggeschäft stand und unbedingt ein bestimmtes Puzzle haben wollte, doch meine Mutter sagte, dass wir morgen auf einen Flohmarkt gehen und ich dort bestimmt ein schöneres und billigeres Puzzle finde. Zuerst wollte ich ihr nicht glauben, doch am nächsten Tag habe ich tatsächlich ein schöneres und günstigeres Puzzle gefunden. Ich freute mich riesig. Daraus habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Preise zu vergleichen, denn oft bekomme ich in anderen Geschäften für mein Geld ein besseres Angebot. In diesem Moment habe ich gesehen, wie gut meine Mutter mit Geld umgeht. Deshalb hat sie mich am meisten geprägt.
Mein Vorbild
Sie legt sehr viel Wert darauf, mir den richtigen Umgang beizubringen. Ich bewundere meine Mutter, weil sie vorausschauend plant. Sie denkt nicht nur an heute, sondern auch an morgen. Sie entscheidet, was sie wirklich braucht, und hat genug Erspartes, sodass es bei uns keine Geldsorgen gibt. Außerdem hat sie mir beigebracht, dass Geld nicht selbstverständlich ist und man bereit sein muss, Leistung dafür zu bringen. Ein typischer Satz, den meine Mutter immer sagt, ist: „Beim Arbeiten steht das Geldverdienen an zweiter Stelle. An erster Stelle steht die Freude an der Arbeit.“ Ich sehe jeden Tag, wie gerne meine Mutter ihre Arbeit macht, und das inspiriert mich sehr. Außerdem hilft Geduld, größere Ziele zu erreichen.
Ich achte seitdem darauf, sparsam mit Geld umzugehen. Bevor ich etwas kaufe, stelle ich mir immer die Frage, ob ich das Produkt überhaupt brauche. Zum Beispiel wollte ich mir kürzlich eine Handtasche kaufen. Sie war schwarz und gefiel mir wirklich gut. Da fiel mir ein, dass ich zu Hause schon eine schwarze Tasche habe und ich sie eigentlich gar nicht brauche. Also habe ich sie nicht gekauft und war froh, das Geld nicht ausgegeben zu haben.
Ich bin meiner Mutter sehr dankbar, dass sie mein Vorbild ist und mir diese wichtigen Dinge beigebracht hat.
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