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Lehrpersonen sollten authentisch sein: Was ich mir von ihnen sonst noch erwarte

Guter Unterricht ist mehr als Vermitteln von Wissen. Er lebt von Menschen, die Geduld, Klarheit und Verständnis mitbringen sowie die Lernenden dort abholen, wo sie stehen. Welche Eigenschaften Lehrpersonen besonders wertvoll machen und welche Erfahrungen dabei prägend sein können.

Lernen funktioniert am besten, wenn Unterricht mehr ist als nur Wissensvermittlung. (Foto: Shutterstock)

Von den Menschen, die unterrichten, wünsche ich mir vor allem, dass sie authentisch sind, Geduld und klare Orientierung aufweisen. Lehrkräfte prägen nicht nur Wissen, sondern auch das Vertrauen, mit dem Lernende an neue Themen herangehen. Eine ruhige, transparente Kommunikation schafft Sicherheit und hilft, Lernwege nachvollziehbar zu machen. Ist es nicht genau diese Klarheit, die Lernen erleichtert?

Fehler als Teil des Lernprozesses betrachten

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Lehrpersonen gemacht, die wirklich zuhören, bevor sie bewerten. Sie geben Struktur, ohne einzuengen, und lassen Spielraum, ohne Orientierung zu verlieren. Lehrkräfte, die Fehler als Teil des Lernprozesses betrachten, stärken das Selbstvertrauen und damit auch die Bereitschaft, sich neue Herausforderungen zu stellen.

Prägend waren Begegnungen, in denen Lehrkräfte offen zugaben, dass auch sie manchmal unsicher sind. Wie könnte Lernen gemeinschaftlicher sein? Solche Momente zeigen, dass Unterricht vor allem dann gelingt, wenn Beziehung und Inhalt miteinander in Einklang stehen und ein Raum entsteht, indem Entwicklung möglich wird.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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