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Suchst du schon ein Sommerpraktikum: Hie rerfährst du, was einen guten Lebenslauf ausmacht

Berben um ein Sommerpraktikum erfordert einen guten Lebenslauf. Er sollte mehr als nur eine Sammlung von Daten sein. Für viele Arbeitgeber ist er der erste Kontakt mit einer Bewerberin oder einem Bewerber. Umso wichtiger ist es, dass er klar, ehrlich und gut aufgebaut ist. Gerade für junge Menschen kann ein überzeugender Lebenslauf der Schlüssel zu einem Praktikum oder Ausbildungsplatz sein.

Geburtsort und -datum sind in modernen Lebensläufen inzwischen optional. Alles andere folgt klaren Regeln. (Foto: Shutterstock)

Ordnung ist das A und O. Ein gut strukturierter Lebenslauf ermöglicht es, wichtige Informationen schnell zu erfassen. Persönliche Daten, schulischer Werdegang, praktische Erfahrungen und besondere Kenntnisse sollten klar voneinander getrennt sein. Eine einfache Gestaltung ohne Schnörkel wirkt seriös und zeigt, dass man sich Mühe gegeben hat.

Weniger ist oft mehr

Nicht jede Erfahrung ist gleich wichtig. Entscheidend ist, was zur jeweiligen Stelle passt. Praktika, Nebenjobs oder schulische Projekte sagen oft mehr aus als lange Listen. Wer gezielt auswählt, zeigt, dass er oder sie weiß, worauf es ankommt.

Ehrlichkeit statt Übertreibung

Bei der Wahrheit bleiben. Fähigkeiten sollten realistisch eingeschätzt werden. Übertreibungen können schnell auffliegen und schaden der Glaubwürdigkei. Ein Risiko, das sich leicht vermeiden lässt.

Sorgfalt bis ins Detail

Rechtschreibfehler oder unklare Zeitangaben hinterlassen einen schlechten Eindruck. Ein sauber geschriebener Lebenslauf zeigt Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Ein kurzer Blick darauf von Eltern, Lehrkräften oder Freunden kann helfen, Fehler zu vermeiden.

Ein klares Bild der eigenen Person

Am Ende soll der Lebenslauf ein stimmiges Gesamtbild vermitteln. Er zeigt, wer man ist, was man kann und wohin man möchte. Wer das verständlich und ehrlich rüberbringt, hat gute Chancen, positiv aufzufallen.

Ein Lebenslauf sollte übersichtlich aufgebaut sein und alle wichtigen Informationen enthalten, die Arbeitgeber schnell erfassen können. Dazu gehören vor allem folgende Punkte:

Persönliche Daten

Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse gehören an den Anfang. Geburtsdatum und -ort sind heute meist optional.

Schulische und berufliche Laufbahn

Hier sind Schule, Ausbildung, Studium oder bisherige Jobs aufgeführt, am besten in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, also das Neueste zuerst.

Praktika und Nebenjobs

Gerade für Schülerinnen und Schüler oder Berufseinsteiger sind sie besonders wichtig, da sie praktische Erfahrungen zeigen.

Kenntnisse und Fähigkeiten

Dazu zählen Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse oder besondere Fähigkeiten, die für die Stelle relevant sind.

Besondere Erfahrungen und Engagement

Zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten, Vereinsarbeit, Projekte oder Wettbewerbe. Sie zeigen Motivation und Einsatzbereitschaft.

Ort, Datum und Unterschrift

Am Ende des Lebenslaufs stehen Ort und aktuelles Datum sowie, je nach Form, eine Unterschrift.

Kurz gesagt: Ein guter Lebenslauf enthält alle wichtigen Infos auf einen Blick, ist ehrlich, gut strukturiert und auf die jeweilige Bewerbung abgestimmt. Ein Beispiel:


Lebenslauf

Persönliche Daten

Name: …

Adresse: …

Telefon: …

E-Mail: …

Geburtsdatum: …

Geburtsort: Stadt, Land

Schulbildung

seit 09/2021

Schule Stadt

Realschule, voraussichtlicher Abschluss: 2027

Praktische Erfahrungen

03/2024

Schulpraktikum bei der Firma …

– Einblick in Büroabläufe

– Unterstützung bei einfachen organisatorischen Aufgaben

Kenntnisse und Fähigkeiten

– Gute Kenntnisse in MS Word und PowerPoint

– Grundkenntnisse in Excel

– Deutsch: Muttersprache

– Englisch: Grundkenntnisse

Interessen und Engagement

– Mitglied im Fußballverein Musterstadt

– Interesse an Technik und Computern

– Hilfsbereit und teamfähig

Ort (Stadt) … Datum …

Unterschrift …

Ergänzend dazu sind Zeugnisse, Zertifikate, Praktikunsbestätigungen oder andere Dokumente nützlich.











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