Der SCR Altach reiste am Wochenende nach Oberösterreich zum SV Ried. Ein wichtiges Spiel für beide Teams, denn es ging um die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe. Schon von Beginn an waren die Rheindörfler überlegen und trafen in der 27. Spielminute zur 1:0-Führung. Dauerbrenner Patrick Greil schießt den Ball vom Sechzehner Rand ins rechte, untere Eck. Kurz nach der Halbzeit erhöhten die Cupfinalisten durch Ouedraogo sogar noch zum 2:0.
Zuerst gegen Messi spielen und dann einen Hattrick schiessen
Alles schien perfekt, doch dann bekam Ousmane Diawara zurecht eine Rote Karte zugesprochen. Der Stürmer des SCR spreizte im Zweikampf mit Michael Sollbauer seine Arme ab und traf den Rieder mit dem Ellenbogen ins Gesicht.
Danach drehte sich das Spielgeschehen und Ried war die überlegene Mannschaft. Kurz darauf traf Ried zum Anschluss und schon in der 69. Minute fiel der Ausgleich. Beide Tore erzielte, der in der Halbzeit eingewechselte, Kingstone Mutandwa. Noch vergangene Woche stand er mit Sambia gegen Argentinien und Lionel Messi auf dem Platz.
Elfmeter in der Nachspielzeit
Die restlichen 20 Minuten kamen die Altacher kaum noch aus ihrem Strafraum heraus, verteidigten die Vorstöße der Gegner aber meist. Der nächste Schlag für die Vorarlberger kam in der Nachspielzeit. Nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Gugganig und Mutandwa entschied der Schiedsrichter zunächst auf Schwalbe und Freistoß für Altach. Der VAR schritt allerdings ein und zeigte dem Unparteiischen die Szene nochmal. Die finale Entscheidung war Elfmeter für Ried.
Und wer sollte ihn anders schießen als Kingstone Mutandwa? Der Joker trat an und verwandelte flach im linken Eck zum Hattrick. Keeper Stojanovic ahnte die Ecke, kam aber nicht an den Ball. Am Ende gewann SV Ried und übernahm die Tabellenführung.
Bayern mit Rotationself gegen Freiburg
In Freiburg spielten sich am Samstag ähnliche Dinge ab, nur ohne Rote Karte. Vincent Kompany schonte die wichtigsten Spieler für das Champions League Viertelfinale gegen Real Madrid. Zudem war Torjäger Harry Kane angeschlagen nicht im Kader.
Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen und torlos, ehe Freiburg direkt nach der Pause zuschlug. In der 46. Minute brachte Johan Manzambi die Hausherren in Führung, Lucas Höler erhöhte in der 71. Minute sogar auf 2:0.
Zwei Tore für den FCB in der Nachspielzeit
Lange sah alles nach einer Überraschung aus, doch Bayern drehte in der Schlussphase komplett auf. Stammspieler wie Michael Olise, Laimer und Musiala wurden eingewechselt. Ab dem Zeitpunkt war fast nur noch Bayern am Ball. Tom Bischof traf in der 81. Minute zum Anschluss und glich in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Distanzschuss zum 2:2 aus. Beide Tore von außerhalb des Strafraums. „Kimmich hat zu mir im Training gesagt, dass ich öfters schießen soll“, gab der Mittelfeldspieler zu.
Für die Bayern war das Spiel aber noch nicht fertig. In der 90.+9 Minute stand Lennart Karl nach einer Hereingabe von Alphonso Davies genau richtig und schob zum späten 3:2-Sieg ein. Es war erst das dritte Spiel der Bundesligageschichte, indem ein 2:0-Rückstand nach der 80. Minute noch gewonnen wurde.
Die Champions League-Viertelfinals stehen an
Nach dem späten Sieg gegen Freiburg sind die Bayern am Dienstagabend in Madrid gefordert. Eines der größten Duelle auf der ganzen Welt steigt im Bernabeu. Der letzte Triumph der Bayern liegt knapp 14 Jahre zurück, dennoch ist für sie heute alles möglich. Ich denke es wird ein knappes und torreiches Spiel, bei dem der FCB die Nase vorne hat.
Auch das spanische Viertelfinale am Mittwoch wird ein Highlight. Erst am Samstag trafen Atletico Madrid und Barcelona aufeinander. Dort gewannen die Katalanen mit 2:1. In der Champions League denke ich, dass es ebenfalls ein knappes Spiel wird. Schlussendlich wird sich wahrscheinlich Barcelona durchsetzen.
Kommentare
Manche Sätze wirken auch mich etwas kompliziert. Auch ein paar Übergänge zwischen den Abschnitten könnten besser sein.
Insgesamt ist es aber ein guter und spannender Sporttext.