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Wie Steuern Chancen schaffen: Meine Erfahrung mit Erasmus+

Steuern gelten oft als notwendiges Übel. Dabei ermöglichen sie auch Chancen, die man sonst vielleicht nie hätte. Ein Beispiel dafür ist das Erasmus+ Austauschprogramm. Es wird teilweise durch Steuergelder finanziert und hat mir eine Reise nach Finnland ermöglicht, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Ein Blick in den finnischen Schulalltag: Austauschprogramme wie Erasmus+ ermöglichen Schülern Erfahrungen, die ohne Förderung oft nicht möglich wären. (Foto: Aurelia Lily Nenning)

Einstellung zu Steuern

Die meisten Menschen bezahlen eigentlich nicht gerne Steuern oder zumindest mit einem bitteren Beigeschmack, denn das Geld einfach so wegzugeben kann etwas unverständlich sein. Natürlich ist uns allen so ungefähr klar, wohin das Geld fließt, zum Beispiel in den Straßenbau oder in Krankenhäuser.

Bedeutung von Steuern für Bildung

Allerdings finde ich es auch wichtig, dass ein großer Teil der Gelder an die Bildung geht. Zum Beispiel hatte ich vor einer Woche die Möglichkeit, bei einem Erasmus+ Schüleraustauschprogramm teilzunehmen, bei dem wir nach Finnland reisen durften. Für mich war dies eine einmalige und sehr spannende Möglichkeit, für die ich sehr dankbar bin. Ich weiß zwar, dass Erasmus+ nicht nur von Steuergeldern finanziert wird, allerdings sind sie trotzdem ein wichtiger Teil davon. Deshalb finde ich die Verwendung der Steuergelder in dieser Hinsicht sehr gut.

Persönliche Erfahrung mit Erasmus+

Generell finde ich, dass es ein cooles Programm ist, um neue Kulturen kennenzulernen, neue Freunde zu finden und neue Länder zu bereisen. Auch wenn es anfangs etwas schwierig war, sich einzufinden, vor allem wegen der Kälte und der so unterschiedlichen Schulkultur, wäre ich ohne Erasmus wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, nach Finnland zu gehen, was ich sehr schade gefunden hätte.

Überrascht hat mich auch die Schulkultur: Die Stunden dauern dort 75 Minuten, was für mich etwas zu lang war. Außerdem essen die meisten in der Schule, wo es jeden Tag gratis Essen gibt. Das hat mir besonders gut gefallen.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen

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