Während einige von uns im letzten Moment vor einer wichtigen Prüfung lernen, verschaffen sich andere rechtzeitig einen guten Überblick und teilen sich den Stoff sinnvoll ein. Meine Klassenkollegin erzählte mir, sie lerne am effektivsten alleine in ihrem Zimmer am Schreibtisch. Dabei legt sie das Handy so weit wie möglich weg, und dann heißt es „lock-in“. Das bedeutet, dass wir uns wirklich konzentrieren und dranbleiben. Nach so einer intensiven Lernphase können wir uns wieder entspannen, uns kurz bewegen oder etwas Gutes zu essen machen.
Mir geht es ähnlich, wenn ich mitten im Lernstress stecke. Sobald ich es geschafft habe, mich wirklich aufzuraffen und in meinem Tunnel bin, nutze ich diesen Flow aus. Meine Motivation sind die schönen Dinge, die nach dem Lernen auf mich warten und natürlich gute Noten.
Wie ein Raum den Kopf sortieren kann
Gutes Lernen hat nichts mit Talent zu tun, sondern mit der richtigen Umgebung. Mein persönlicher Lieblingsort zum Lernen ist mein Bett. Viele glauben, dass es nicht vorteilhaft sei, im Bett zu lernen, weil wir dort müde werden könnten oder das Bett dann weniger mit Entspannung verbunden ist. Für mich funktioniert es trotzdem gut. Vermutlich, weil ich mich dort am wohlsten fühle.
Musik und Lernen: Passt das überhaupt zusammen?
Einige von uns schwören darauf, mit Musik zu lernen, doch hilft sie wirklich? Während manche von uns ein ruhiges Plätzchen bevorzugen, arbeiten andere besser mit etwas Hintergrundgeräusch. Ich lerne sehr gern mit Musik, weil der Lernprozess dadurch angenehmer wird und nicht ganz so ernst wirkt. Laute Musik lenkt mich jedoch schnell ab und ich verliere meinen Fokus. Ruhige oder instrumentale Musik hilft mir dagegen, meine Konzentration wiederzufinden und mein Lernen zu optimieren.
Warum wir unseren eigenen Lernweg finden müssen
Am Ende zeigt sich: Wir lernen alle unterschiedlich. Was für die eine Person perfekt funktioniert, stresst die nächste nur noch mehr. Wenn wir herausfinden, welche Umgebung, welche Musik und welcher Lernstil uns persönlich unterstützen, können wir nicht nur effizienter lernen, sondern uns dabei auch wohler fühlen. Sobald wir unseren eigenen Lernrhythmus kennen, wird Lernen ein Stück leichter.
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