Kennst du das? Du bekommst eine Nachricht auf dein Handy – und dann noch eine, und noch eine. Plötzlich sind es 20 oder sogar 200 einzelne Nachrichten. Manche Menschen finden das völlig normal, andere eher anstrengend. Ich persönlich finde viele einzelne Nachrichten manchmal etwas nervig, besonders wenn das Handy ständig vibriert. In jedem Fall merke ich, dass viele meiner Freunde ganz unterschiedlich schreiben.
Gedanken sammeln oder sofort teilen?
Manche Menschen schicken 200 Nachrichten hintereinander, obwohl der gesamte Inhalt auch in eine einzige Nachricht passen würde. Das liegt oft daran, dass Menschen unterschiedlich denken und kommunizieren.
Einige sammeln ihre Gedanken zuerst. Sie überlegen, was sie sagen möchten, ordnen die Informationen und schicken dann eine längere Nachricht. Für sie gehört alles zusammen, deshalb landet es in einer einzigen Nachricht.
Andere Menschen funktionieren anders. Jeder neue Gedanke wird sofort abgeschickt. Während sie schreiben, fällt ihnen noch etwas ein, dann noch etwas und noch etwas. Statt einer langen Nachricht entstehen viele kleine Nachrichten hintereinander.
Unterschiedliche Schreibstile
Ich merke selbst, dass es bei meinen Freunden große Unterschiede gibt. Manche schreiben fast immer lange Nachrichten mit mehreren Sätzen. Andere schicken jede Idee sofort ab. Dadurch können innerhalb weniger Minuten sehr viele einzelne Nachrichten entstehen.
Für Menschen, die ihre Gedanken sammeln, können 200 einzelne Nachrichten chaotisch wirken. Für Menschen, die spontan schreiben, fühlt sich eine lange, zusammengefasste Nachricht dagegen manchmal unnatürlich an.
Keine Art ist richtig oder falsch
Keine der beiden Arten ist grundsätzlich richtig oder falsch. Es sind einfach verschiedene Wege, Gedanken zu verarbeiten und mit anderen zu kommunizieren.
Am Ende zeigt es nur, dass nicht alle Gehirne gleich arbeiten. Manche sortieren ihre Gedanken zuerst und senden sie gesammelt. Andere teilen ihre Gedanken genau in dem Moment, in dem sie entstehen.
Kommentare