Weltweit erkranken 1,3 Millionen junge Menschen im Jahr an Krebs. Und es werden immer mehr

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Volontärin · HLM HLW Krems
13.02.2026
2 Min.

Krebs gilt häufig als Erkrankung des höheren Lebensalters – doch auch viele junge Menschen sind betroffen. Weltweit werden jedes Jahr über eine Million Krebsdiagnosen bei 15- bis 39-Jährigen gestellt. Aktuelle internationale Daten zeigen zudem, dass die Zahl der Erkrankungen in dieser Altersgruppe in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen ist.

Krebs betrifft uns alle. (Foto: National Cancer Institute nci/unsplash)

Lange dachte ich, Krebs sei vor allem ein Thema für ältere Menschen. Doch je mehr ich mich damit beschäftige, desto klarer wird mir: Krebs betrifft unsere gesamte Gesellschaft, auch junge Menschen wie mich.

Weltweit erkranken jedes Jahr viele junge Menschen an Krebs. Nach globalen Schätzungen (GLOBOCAN 2022) werden etwa 1,3 Millionen neue Krebserkrankungen jährlich bei 15- bis 39-Jährigen diagnostiziert, was rund 6,9 Prozent aller Krebsfälle entspricht. Gleichzeitig sterben in dieser Altersgruppe Hunderttausende an den Folgen der Krankheit.

Langfristige Daten zeigen zudem einen Anstieg der Krebserkrankungen bei jungen Menschen in den vergangenen Jahrzehnten. Dieser Trend hängt sowohl mit dem Bevölkerungswachstum und einer verbesserten Diagnostik als auch mit tatsächlichen Zunahmen bestimmter Tumorarten zusammen, etwa bei Schilddrüsen- oder Darmkrebs.

Vielleicht kennen wir jemanden, der betroffen ist, oder wir hören in den Medien davon. Spätestens dann wird deutlich, wie ernst und allgegenwärtig dieses Thema ist.

Die Hoffnung lebt

Forschung ist wichtig, weil sie Hoffnung schenkt. Ohne medizinische Forschung gäbe es viele Behandlungen nicht, die heute Leben retten oder verlängern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, besser zu verstehen, wie Krebs entsteht und wie er wirksamer bekämpft werden kann.

Dank neuer Therapien können manche Krebsarten heute gezielter und schonender behandelt werden als früher. Das zeigt, wie entscheidend medizinischer Fortschritt ist. Um Krebserkrankungen möglichst früh zu erkennen, ist es wichtig, Vorsorgemaßnahmen wie regelmäßige Arztbesuche ernst zu nehmen.

Außerdem legen wir bereits in jungen Jahren den Grundstein für unsere Gesundheit. Wer gut informiert ist, kann bewusster leben und Verantwortung für sich selbst übernehmen.

Ich finde es wichtig, dass wir uns schon in der Schule mit Wissenschaft und aktuellen Entwicklungen beschäftigen. So lernen wir, Informationen kritisch zu hinterfragen und uns eine eigene Meinung zu bilden. Krebsforschung ist nicht nur ein medizinisches Thema, sondern auch ein Zeichen dafür, wie wichtig Zusammenhalt, Wissen und Engagement für unsere Zukunft sind.

Darüber hinaus spielt die finanzielle Unterstützung der Forschung eine entscheidende Rolle. Viele Projekte sind auf staatliche Förderungen oder Spenden angewiesen, um neue Medikamente und Therapien entwickeln zu können. Wenn als Gesellschaft ausreichend in Wissenschaft investiert wird, profitieren langfristig alle davon.

Fortschritte in der Krebsforschung verbessern nicht nur die Heilungschancen, sondern tragen auch dazu bei, Nebenwirkungen zu verringern und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu erhöhen.

Nicht zuletzt stärkt die Auseinandersetzung mit diesem Thema unser Verantwortungsbewusstsein. Sie zeigt uns, wie wertvoll Gesundheit ist und wie wichtig Solidarität mit Betroffenen sein kann.

Krebs betrifft nicht nur einzelne Personen, sondern Familien, Freundeskreise und ganze Gemeinschaften. Indem wir uns informieren, Prävention ernst nehmen und Forschung unterstützen, leisten wir einen Beitrag zu einer Zukunft, in der diese Krankheit immer besser verstanden und behandelt werden kann.

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