Warum ein Klick im Internet mehr kostet als du denkst

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Redakteur · BRG Oeverseegasse
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01.06.2026
2 Min.

Wir nutzen das Internet jeden Tag ganz selbstverständlich, zum Streamen, Schreiben und Suchen. Doch hinter jedem Klick steckt Energieverbrauch. Dieser Text zeigt, welchen Einfluss unser digitales Verhalten auf das Klima hat und wo sowohl Unternehmen als auch Nutzerinnen und Nutzer Verantwortung tragen.

Ist das Internet wirklich so gut für unsere Umwelt? (Foto: shutterstock)

Nach der Schule griff ich wie immer zu meinem Handy. Ich schaute ein paar Videos, beantwortete Nachrichten und scrollte durch soziale Medien. Für mich war das ganz normal. Doch irgendwann fragte ich mich: Was passiert eigentlich im Hintergrund, wenn ich online bin? Mir wurde klar, dass jeder Klick, jedes Video und jede Nachricht Energie verbraucht. Das Internet wirkt unsichtbar und sauber, aber ganz so einfach ist es nicht. Wie grün ist unser Internet wirklich?

Das Internet uns ein Einfluss

Viele denken, dass nur Autos oder Flugzeuge schlecht fürs Klima sind. Dabei verbraucht auch das Internet jede Menge Energie. Jedes Video, das wir streamen, jede Nachricht, die wir verschicken, und jedes Bild, das wir hochladen, wird in riesigen Rechenzentren gespeichert. Diese Server laufen rund um die Uhr und brauchen viel Strom. Dazu kommen noch die Geräte, die wir benutzen, wie Smartphones, Tablets oder Computer.

Besonders Streaming-Dienste sind echte Stromfresser. Wenn Millionen Menschen gleichzeitig Serien schauen oder Videos streamen, werden riesige Datenmengen übertragen. Das kostet Energie und verursacht indirekt CO₂-Emissionen.

Was Unternehmen bereits tun

Zum Glück haben viele Technologieunternehmen erkannt, dass sie etwas ändern müssen. Firmen wie Google, Microsoft oder Apple investieren immer mehr in erneuerbare Energien. Einige Rechenzentren werden bereits mit Strom aus Wind- oder Solaranlagen betrieben. Außerdem versuchen Unternehmen, ihre Server effizienter zu machen, damit weniger Energie verschwendet wird.

Das klingt zwar gut, aber das Problem ist noch nicht gelöst. Die Nutzung des Internets wächst jedes Jahr weiter. Dadurch steigt auch der Energieverbrauch. Deshalb reicht es nicht, wenn nur die Unternehmen handeln.

Welche Verantwortung haben wir selbst?

Auch wir können etwas tun. Natürlich muss niemand komplett auf das Internet verzichten. Aber schon kleine Veränderungen können helfen. Zum Beispiel kann man Videos nicht immer in der höchsten Auflösung schauen – oft merkt man den Unterschied kaum. Außerdem kann man Geräte länger nutzen, statt ständig das neueste Smartphone zu kaufen.

Wer Dateien löscht, die nicht mehr gebraucht werden, spart ebenfalls Speicherplatz auf Servern. Auch das Ausschalten von Geräten, die gerade nicht benutzt werden, hilft dabei, Energie zu sparen.

Das Internet ist nicht so „grün“, wie viele Menschen denken. Hinter jedem Klick steckt Technik, die Strom benötigt. Gleichzeitig gibt es aber viele Möglichkeiten, das Internet nachhaltiger zu machen. Unternehmen müssen weiter auf erneuerbare Energien setzen, aber auch wir Nutzerinnen und Nutzer können unseren Teil beitragen.

Wenn jeder ein bisschen bewusster mit seiner digitalen Nutzung umgeht, kann das auf Dauer einen Unterschied machen. Das Internet wird wahrscheinlich nie komplett klimaneutral sein, aber wir können gemeinsam dafür sorgen, dass es deutlich grüner wird.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Raiffeisen Informatik.

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