Ein Formel-1-Auto und ein normales Auto zu vergleichen ist sehr schwer, denn nicht nur das Aussehen ist anders, sondern auch das Fahren selbst. Ein normaler Mensch kann kaum ein F1-Auto fahren, weil sehr viele G-Kräfte auf die Person wirken. Deshalb trainieren die Athleten ihren Nacken, indem sie mit dem Kopf ein ca. 40 kg schweres Gewicht ziehen. Sie tun es, damit sie mit dem Kopf nicht dauernd in alle Richtungen fallen.
In den Cockpits kann es bis zu 40 °C haben. Im Grand Prix von Singapur kann es aber mehr als 50-60 °C heiß werden. Das heißt, die Fahrer schwitzen sehr viel und verlieren pro Rennen rund 3-4 kg.
Der Weg in den Motorsport
Schon mit 6 Jahren sind die heutigen Rennfahrer ein Go-Kart gefahren. Als Teenager fährt man um den Titel in der Go-Kart-Weltmeisterschaft. Mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit kommst du danach in die Formel 3 und Formel 2, um sich dann für die Königsklasse zu beweisen.
Um das Ziel zu erreichen, kostet das sehr viel Geld. Das bedeutet, man braucht Sponsoren. Früher oder später wird man auch in ein Juniorprogramm aufgenommen. Das funktioniert so ähnlich wie im Fußball - man wird gescoutet und wird von einem Formel-1-Team gefördert.
Technische Meisterleistung
Ein F1-Auto zu bauen ist sehr anspruchsvoll und beansprucht die Zeit zwischen November bis Jänner. Unter der Motorhaube, hinter dem Cockpit, befindet sich ein 1,6-l-V6-Turbo-Hybrid-Motor, welcher über 1.000 PS leistet. Ab dem Jahr 2026 kann der Fahrer zwischen verschiedenen Modis wählen, die elektrische Ladung in den Motor leiten und ihn schneller machen. Allerdings ist diese Ladung begrenzt und muss ständig aufgeladen werden.
Solche Formel-1-Wagen sind komplex aufgebaut, da sie sehr viel Abtrieb generieren müssen. Das führt dazu, dass sie mehr am Boden haften.
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