Erstmal lässt sich sagen, dass viele Kinder Probleme damit haben, sich einzuteilen, was und wie viel sie für Schularbeiten lernen sollen, um sich gut mit dem Thema auszukennen. Eine gewisse Selbstständigkeit entwickelt sich erst während der Schullaufbahn. Wenn man also den Kindern von Anfang an keine Hausaufgaben gibt, und sie selbständig üben sollen, ist das problematisch, weil es ihnen schwerfallen wird, sich die Beispiele und Übungen selbst einzuteilen. Das wirkt sich dann auch auf die Noten aus.
Positiv für die Zukunft
Andererseits würden Schülerinnen und Schüler in einer Schule, in der sie sich alles selbst einteilen müssen, sich zwar am Beginn schwerer tun, aber dafür schneller als andere ihre Selbständigkeit entwickeln. Das hilft ihnen im späteren Leben. Zum Beispiel auf der Uni, bekommt man auch keine Hausübungen, sondern teilt sich alles selbst ein.
Unnötige HÜs
Außerdem beklagen sich viele Schüler*innen über unnötige Hausübungen. In Englisch müssen wir immer die Grammatik abschreiben. Was zum Beispiel viel sinnvoller als abschreiben wäre, wäre üben. Die meisten sagen, dass es ihnen viel mehr bringen würde, die Grammatik auf Übungsblättern zu üben. Dann lernt man auch gleich, wie man sie anwendet. Das lernt man vom seitenweisen Abschreiben zum Beispiel weniger gut.
Der Kompromiss
Ich wäre für einen Kompromiss: Ab der vierten Klasse Gymnasium, könnten die Schülerinnen keine Hausübungen mehr bekommen. Stattdessen sollen sie selbst üben und dabei an ihren Schwächen arbeiten. Für den einen ist Rechtschreibung das einfachste und der/die andere tut sich schwer. Wenn also die Schüler*innen selbständig üben, können sie den Lehrer*innen trotzdem die Hausübungen zum Korrigieren abgeben. So kann jeder aus seinen Schwächen lernen, und das noch dazu selbstständig.
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