Bald ist es so weit: Am 6. Februar 2026 beginnen die 25. Olympischen Winterspiele, und der Start könnte kaum größer sein. Die Eröffnungsfeier findet im San-Siro-Stadion in Mailand statt, einem der bekanntesten Stadien Europas. Dort steigt der offizielle Festakt mit Show, Musik und dem Entzünden des olympischen Feuers.
Neu und ziemlich außergewöhnlich ist, dass nicht alle Athletinnen und Athleten dafür nach Mailand reisen müssen. Teile der Eröffnungsfeier, vor allem die Parade der Sportlerinnen und Sportler, sollen auch an anderen Austragungsorten wie Cortina d’Ampezzo, Livigno und Predazzo stattfinden. So können auch jene dabei sein, die schon früh in den Wettkämpfen stehen. Trotzdem bleibt Mailand das Zentrum der Eröffnung.
Viele Schauplätze
Die Wettkämpfe selbst verteilen sich auf mehrere Regionen in Norditalien. In Bormio und Cortina d’Ampezzo messen sich die alpinen Skifahrerinnen und Skifahrer, während an anderen Orten wie Livigno, Predazzo oder Antholz weitere Disziplinen ausgetragen werden. Das Besondere daran: Viele Wettkampfstätten gibt es schon lange. Neue Anlagen werden nur dort gebaut, wo es wirklich nötig ist.
Ein Thema sorgt schon jetzt für Diskussionen: die Nordische Kombination. Für viele Fans ist sie eine echte Königsdisziplin, denn hier müssen die Athleten sowohl im Skispringen als auch im Langlauf überzeugen. Kraft, Technik und Ausdauer zählen gleichermaßen. Gleichzeitig steht die Sportart unter Druck, denn sie ist aktuell die einzige Disziplin bei den Winterspielen, in der ausschließlich Männer antreten. Frauenwettbewerbe gibt es bei Olympia bisher nicht. Deshalb gilt die Nordische Kombination zwar noch als Teil des Programms für 2026, aber wie es danach weitergeht, ist offen.
Neue Sportart
Ganz neu dabei ist dagegen das Skibergsteigen. Diese Sportart feiert 2026 ihr olympisches Debüt und passt perfekt in die alpine Landschaft Italiens. Die Athletinnen und Athleten gehen mit Tourenski bergauf, tragen ihre Ski in steilen Passagen am Rucksack und rasen am Ende wieder ins Tal. Skibergsteigen ist anstrengend, technisch anspruchsvoll und ziemlich spektakulär. Bei Olympia treten Frauen, Männer und gemischte Teams an.
Neben dem Sport gibt es bei den Winterspielen auch viel zu entdecken. Die Maskottchen Tina und Milo, zwei flinke Hermeline, wurden von italienischen Schulkindern entworfen und stehen für Energie, Natur und Zusammenhalt. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle. Die Organisatoren wollen möglichst viele bestehende Sportstätten nutzen, die Umwelt schonen und gleichzeitig den Tourismus in den Regionen stärken.
Die Olympischen Winterspiele 2026 wollen also mehr sein als nur ein großes Sportevent. Sie verbinden Tradition mit neuen Ideen, bringen bekannte und neue Sportarten zusammen und zeigen, wie Olympische Spiele moderner und nachhaltiger werden können. Für viele junge Fans sind sie schon jetzt ein echtes Highlight.
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