Ob der alte Mann ein zu schweres Sackerl schleppt, oder der Onkel Franz mal wieder zu laut war, jeder beobachtet ab und zu etwas. Das kann dich inspirieren, wundern, dein ganzes Mindset auf den Kopf stellen, oder dir einfach nur auffallen. Aber oft, wenn man mal sein Handy weglegt und in die eigene Umwelt schaut, fällt einem etwas auf. Und oft kann diese Situation mit einer Regel oder einem Gesetz vereinfacht werden. So ging es auch mir in den letzten Tagen, mir sind nämlich verschiedene Dinge aufgefallen, die man verbessern könnte.
Die Kraft der Tiere
Letztens als wir Skifahren waren, ist mir bei der Hinfahrt was aufgefallen. Meistens laufen die Autobahnen durch Wälder oder die Natur, und ich habe mir gedacht: Wie kann ein Tier in solchen Gebieten überleben? In Österreich haben wir zwar einen großen Anteil an Natur, aber was bringt das einen, wenn diese Natur von Straßen durchlöchert wird wie ein Emmentaler? In den kleinen Gebieten kann kein Tier überleben, und über die Autobahn zu fliehen ist ja auch keine Option.
Die Lärmbelästigung stelle ich mir auch nicht fabelhaft vor, denn fast die ganze Zeit hört man Autos vorbeizischen, und die Futtersuche stelle ich mir erst recht schwer vor. Wenn wir unsere Natur schützen wollen, müssen wir dieses Problem lösen. Wie wäre es mit größeren Autobahnen, dafür aber wenigere? Oder wir forschen weiter, und schaffen es uns hin uns her zu teleportieren. Das würde so vieles vereinfachen und so viele Transportmittel ersetzen. Oder wir legen all unsere Straßen unter die Erde. Es gibt viele Lösungsansätze.
Lösungen für den Verkehr
Auch bei meiner zweiten Beobachtung geht es um Straßen. Beim Busfahren ist mir aufgefallen, dass wir attraktive Alternativen schaffen müssen, wenn wir langfristig wirklich auf Autos verzichten wollen. Würden über Nacht alle Menschen ihr Auto abschaffen, könnten nicht alle auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen. Wer auf grüne Verkehrsmittel umsteigen möchte, muss daher sinnvolle und attraktive Alternativen anbieten: mehr Busse, weniger Platz für Autos, das müsste konsequent umgesetzt werden. Oder ganz neue Ideen, wie zum Beispiel Seilrutschen, auch bekannt als Flying-Fox, die Spaß und Verkehr miteinander verbinden könnten!
Es möge grüner werden!
Was zu den Seilrutschen passen würde, ist eine komplett grüne Stadt. Stell dir vor, dein Wohnort sieht aus wie eine Dschungel-Stadt! Dieser Gedanke ist mir gekommen, als ich gerade in unserem Garten unsere baldige grüne Fassade angeschaut habe. Stelle wir uns vor: überall grüne Fassaden, Bäume an jeder Ecke, und der Beton wird aufgerissen und mit Erde ausgetauscht.
Bald wächst Gras, nur auf der Straße ist die Erde ein brauner Weg. Es ist sehr kühl, die Hitze wird damit aus der Stadt getrieben, und von überall hört man Vogelgezwitscher. Im Frühling und Sommer ist es grün, im Herbst bunt, nur im Winter würde es etwas kahl aussehen.
Warum machen wir das also nicht? Stand jetzt müsste jeder Bürger erlauben, dass seine Außenwand bepflanzt wird, da es Schäden verursachen könnte. Und die Wege und Straßen würden um einiges dreckiger werden, aber solche Probleme kann wohl ein ganzes Land lösen. Also her mit der Wald-Stadt!
Wie wir sehen, kann jeder mit ein paar Gedanken neue Ideen schaffen und unsere Welt verbessern. Ja, oft gibt es Probleme bei der Umsetzung, aber für so große Ideen könnte man diese doch aus dem Weg schaffen! Und wenn einmal einer den Mut fasst und startet, dann werden viele ihm folgen. Also haltet die Augen offen!
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